Jojoba Öl – hochwertige Bio-Pflege für Haut und Haar

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    Der Trend natür­li­che und pure Pfle­ge­pro­duk­te zu ver­wen­den, ist nicht mehr auf­zu­hal­ten. Vie­len ist dabei die Bio-Qua­li­tät der Roh­stof­fe eben­so wich­tig wie der pfle­gen­de Effekt des Pro­dukts. Nicht nur unter die­sen Gesichts­punk­ten ist Jojo­ba Öl ein idea­les Pro­dukt für die Pfle­ge aller Haut­ty­pen, sowie tro­cke­ner Kopf­haut und Haa­re – inklu­si­ve der Behand­lung von Schuppen.


    Jojoba Öl – hochwertige Bio-Pflege für Haut und Haar

    Herkunft des Öls

    Um ganz kor­rekt zu sein, ist das betref­fen­de Öl im Grun­de genom­men kein Öl, son­dern ein Wachs. Es weist einen nied­ri­gen Schmelz­punkt auf und ist bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur flüs­sig und bei Tem­pe­ra­tu­ren unter + 8° C fest. Dabei ist anzu­mer­ken, dass es kei­ne Beein­träch­ti­gung in der Qua­li­tät gibt, wenn das Wachs in einem fes­ten Zustand auftritt.

    Herkunft des Jojobastrauchs

    Der Jojo­bastrauch stammt ursprüng­lich aus den tro­cke­nen Gebie­ten im Nor­den Mexi­kos und dem Süden der USA. Dort ist die Pflan­ze ins­be­son­de­re in Ari­zo­na, Kali­for­ni­en und der Sono­ra Wüs­te behei­ma­tet. Der Strauch wird auch in ande­ren tro­cke­nen und hei­ßen Gebie­ten wie Argen­ti­ni­en, Tei­len Afri­kas, Aus­tra­li­en und Indi­en angebaut.

    Der robus­te Jojo­bastrauch – lat. Sim­mond­sia chi­nen­sis – tole­riert Tem­pe­ra­tu­ren von bis zu knapp 50° C, ist aller­dings käl­te­emp­find­lich. Er wächst in Regio­nen mit nur gerin­gem Nie­der­schlag von min­des­tens 125 mm pro Jahr. Der Strauch ver­sorgt sich über tief­rei­chen­de Wur­zeln und schützt sich über eine Wachs­schicht auf den Blät­tern vor Verdunstung.

    Das Jojoba­öl bezie­hungs­wei­se das Wachs ist in den nuss­ähn­li­chen Samen des Bau­mes ent­hal­ten, wel­ches durch pres­sen gewon­nen wird. Der Wachs­an­teil beträgt etwa 50 %. Die Samen rei­fen vor­her in Früch­ten her­an, die optisch an Eicheln erinnern.

    Welche Qualitätsmerkmale sind wichtig?

    Das Öl des Jojo­bastrauchs ist ein wert­vol­les Öl, das vor­wie­gend in der Kör­per­pfle­ge Anwen­dung fin­det. Um sicher­zu­ge­hen, dass die Qua­li­tät stimmt, ist es wich­tig auf eini­ge Merk­ma­le zu achten.

    Qua­li­täts­kri­te­ri­en für Jojo­ba Öl:
    • Das Öl soll­te Bio-zer­ti­fi­ziert sein.
    • Man soll­te auf die ers­te Pres­sung wert legen.
    • Außer­dem ist dar­auf zu ach­ten, dass nati­ves bezie­hungs­wei­se kalt­ge­press­tes Öl ver­wen­det wird. Das bedeu­tet, dass es aus­schließ­lich mecha­nisch gepresst wird.
    • Das Öl soll­te eine gold­gel­be Far­be auf­wei­sen, raf­fi­nier­tes Öl ist im Gegen­satz sehr blass.

    Ein wei­te­rer wich­ti­ger Aspekt ist die Natur­rein­heit des Pro­dukts. Das Öl weist in die­sem Fall kei­ne wei­te­ren Zusät­ze auf, weder künst­li­che Duft- noch Farb­stof­fe, eben­so wenig wie Kon­ser­vie­rungs­mit­tel. Wer auf das Natu­re-Sie­gel für Natur­kos­me­tik ach­tet, hat Sicher­heit bei den wich­tigs­ten Kriterien.

    Was steckt im Jojoba Öl?

    Das Öl eig­net sich nicht als Spei­se­öl, ist aller­dings ein wert­vol­les Öl für die äuße­re Anwen­dung. Sei­ne natür­li­chen Inhalts­stof­fe pfle­gen die Haut und ver­sor­gen sie mit Feuch­tig­keit. Jojoba­öl ist sta­bil gegen Hit­ze und Oxy­da­ti­on 1). Dadurch ist es sehr halt­bar und wird kaum ran­zig. Ein­mal ange­bro­chen, ist das pfle­gen­de Öl 24 Mona­te halt­bar2), sofern es in einem gut ver­schlos­se­nen Gefäß licht­dicht auf­be­wahrt wird.

    Das pfle­gen­de Wachs ent­hält neben Pro­vit­amin A, B‑Vitaminen und Vit­amin E3) auch wert­vol­le unge­sät­tig­te Fett­säu­ren. Dies ist zum über­wie­gen­den Teil Gado­lein­säu­re oder Eico­sen­säu­re, die zu den Omega‑9 Fett­säu­ren gehört.

    Das Pro­vit­amin A unter­stützt die Haut dabei gesund zu blei­ben und Bak­te­ri­en abzu­weh­ren, wäh­rend bei­spiels­wei­se das im Jojoba­öl ent­hal­te­ne Vit­amin B6 die Rege­ne­ra­ti­on för­dert und gleich­zei­tig die Elas­ti­zi­tät der Haut stei­gert. Vit­amin E lässt die Haut straf­fer wir­ken, indem es die Kol­la­gen­bil­dung unter­stützt. Nar­ben­ge­we­be wirkt glat­ter. Ome­ga-9-Fett­säu­ren zie­hen gut in die Haut ein und las­sen sich leicht verteilen.

    Jojoba Öl https://www.health-rise.de/wp-content/uploads/2021/08/jojoba_mobil.jpg

    Anwendungsgebiete

    Jojo­ba Öl ist bes­tens geeig­net für die Pfle­ge von Gesicht, Kör­per, Haa­ren und Nägeln. Wer schon ein­mal Gesichts­pfle­ge gekauft hat, weiß, wie schwie­rig es sein kann, die idea­len Pro­duk­te für indi­vi­du­el­le Bedürf­nis­se zu fin­den. Spe­zi­ell für Men­schen, die zu Misch­haut – die Haut an Wan­gen und Hals ist tro­cken, die T‑Zone hin­ge­gen fet­tig – oder Kome­do­nen (Mit­es­sern) nei­gen oder unter einer mil­den Form der Akne lei­den, ist das Öl sehr gut geeig­net. Denn das Wachs des Jojo­bastrauchs ist auf­grund sei­ner che­mi­schen Ähn­lich­keit mit dem mensch­li­chen Haut­talg ein All­roun­der für alle Haut­ty­pen und kann wegen der feuch­tig­keits­spen­den­den Kom­po­nen­te auch im Som­mer bei der After-Sun-Pfle­ge ein­ge­setzt werden.

    Dem­entspre­chend ist das flüs­si­ge Wachs auf­grund die­ser Eigen­schaft, wel­che die Talg­pro­duk­ti­on der Haut regu­liert, nicht nur für Men­schen mit fet­ti­ger oder unrei­ner Haut oder der Nei­gung zu Haut­un­rein­hei­ten wie Mit­es­sern, Pickeln oder leich­ter Akne gut geeig­net, son­dern auch in der sanf­ten Behand­lung von Nar­ben­ge­we­be, Horn­haut und Deh­nungs­strei­fen wie etwa Schwan­ger­schafts­strei­fen eine pas­sen­de Ergänzung.

    Wie wendet man Jojoba Öl richtig an?

    Für die Haut­pfle­ge beson­ders an den Stel­len, die rau und tro­cken sind, eig­net sich Jojo­ba Öl  wegen sei­ner feuch­tig­keits­spei­chern­den Eigen­schaf­ten ganz her­vor­ra­gend. Am bes­ten bringt man das Öl auf die leicht feuch­te Haut auf. Es lässt sich so ide­al ver­tei­len, zieht rasch ein und hin­ter­lässt kei­nen fet­ti­gen Film. Alter­na­tiv lässt sich auch die eige­ne Lieb­lings­creme mit eini­gen Trop­fen des pfle­gen­den Öls anreichern.

    Ähn­li­ches gilt auch für Jojo­ba Öl in der Gesichts­pfle­ge: Nach der Rei­ni­gung mit dem pas­sen­den Gesichts­was­ser trägt man bis zu 6 Trop­fen des Öls auf die noch feuch­te Haut auf und arbei­tet es vor­sich­tig in die Haut von Gesicht, Hals und De­kolle­té ein. Wie schon vor­her ange­führt, nimmt die feuch­te Haut das pfle­gen­de Wachs dank­bar auf. Das Jojo­ba Öl eig­net sich außer­dem auf­grund sei­ner rei­ni­gen­den und ent­zün­dungs­hem­men­den Wir­kung sogar für die loka­le Behand­lung von Mit­es­sern, Pickeln und auch leich­te­re Fäl­le von Akne. Die­se spre­chen gut auf eine Pfle­ge mit dem Wachs an.

    Auch zur Haar­pfle­ge und zur Pfle­ge der Kopf­haut ist Jojo­ba Öl ide­al. Wer unter tro­cke­ner und schup­pi­ger Kopf­haut lei­det, wird die wohl­tu­en­de Wir­kung des feuch­tig­keits­spen­den­den Öls sehr zu schät­zen wis­sen. Die Anwen­dung ist denk­bar ein­fach. Für eine beson­ders inten­si­ve Feuch­tig­keits­pfle­ge von Kopf­haut und Haar erhitzt man leicht eine aus­rei­chen­de Men­ge, das sind eini­ge Eßl­öf­fel voll. Sobald das Öl warm ist, muss man es nur noch, je nach Ziel­set­zung, sanft in die Kopf­haut oder ins stra­pa­zier­te Haar ein­mas­sie­ren. Nach einer Ein­wirk­zeit von etwa 20 bis 30 Minu­ten wird das Wachs, wie bei Haar­ku­ren üblich, mit war­mem Was­ser aus­ge­wa­schen. Das Ergeb­nis zeigt sich oft in einem geschmei­di­gen Haar und einer beru­hig­ten Kopfhaut.

    Auch als Mas­sa­ge­öl erweist sich Jojo­ba als nütz­lich, da es in die Haut ein­zieht, ohne einen fet­ti­gen Film zu hin­ter­las­sen und ohne zu schnell einzuziehen.

    Fazit

    Das Wachs des Jojo­bastrauchs, bes­ser bekannt als Jojoba­öl, ist ein simp­ler, aber effek­ti­ver Beau­ty Tipp für die täg­li­che Kos­me­tik-Rou­ti­ne. Es pflegt die Haut, ver­sorgt sie mit Feuch­tig­keit und wich­ti­gen Nähr­stof­fen, wel­ches ins­be­son­de­re auch nach einem Son­nen­bad der Haut zugu­te kommt. Dabei zieht das flüs­si­ge Wachs schnell ein und hin­ter­lässt kei­nen fet­ti­gen Film auf der Haut. Es ist für alle Haut­ty­pen bes­tens geeig­net und lässt sich denk­bar ein­fach anwen­den. Es ist von Natur aus sehr halt­bar und daher frei von Kon­ser­vie­rungs­stof­fen. Wer auf sei­ne Lieb­lings­creme nicht ver­zich­ten mag, kann die­se mit eini­gen Trop­fen nati­vem Jojoba­öl mischen und die­se somit anreichern.

    Ein fri­sches und strah­len­des Aus­se­hen muss weder teu­er noch auf­wän­dig sein. Das Öl spen­det der Haut Feuch­tig­keit und ver­bin­det sich mit dem natür­li­chen Haut­talg zu einer Schutz­bar­rie­re, die die Feuch­tig­keit in der Haut belässt. Gleich­zei­tig ver­sorgt es die Haut mit Vit­amin E, das die Kol­la­gen­bil­dung unter­stützt, Pro­vit­amin A, das das Zell­wachs­tum för­dert und B‑Vitaminen, die für die Rege­ne­ra­ti­on der Haut wich­tig sind.

    Quellen

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