Wurzelgemüse aus dem Ofen

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    Wurzelgemüse aus dem Ofen

    Lust auf ein ein­fa­ches und gesun­des Rezept mit Wur­zel­ge­mü­se? Wie lecker man vege­ta­risch durch die kal­te Jah­res­zeit kommt, zei­gen wir Ihnen hier.

    Das Bes­te dar­an ist, es geht ganz leicht und schnell: Ein­fach Wur­zel­ge­mü­se ein­kau­fen, in den Ofen schie­ben so fix hat man ein tol­les Gericht mit sai­so­na­len und regio­na­len Lebens­mit­teln gezau­bert. Ohne Geschmacks­ver­stär­ker und mit einem tol­len natür­li­chen Geschmacks­er­leb­nis.

    Rezept-Idee: Lecke­res Wur­zel­ge­mü­se aus dem Ofen
    Vor­be­rei­tungs­zeit 20 Minu­ten
    Zube­rei­tungs­zeit 40 Minu­ten
    Arbeits­zeit 15 Minu­ten
    Por­tio­nen 4
    Equip­ment
    • 1 Schüs­sel
    • 1 Back­blech
    • 1 schar­fes Mes­ser
    • 1 Schä­ler
    Zuta­ten
    • 1 But­ter­nut- oder Hok­kai­do-Kür­bis
    • 2 Pas­ti­na­ken
    • 2 Peter­si­li­en­wur­zeln
    • 3 klei­ne Rote Bee­te
    • 2 Süß­kar­tof­feln
    • 5 klei­ne fest­ko­chen­de Kar­tof­feln
    • 3 Karot­ten
    • 2 EL Oli­ven­öl
    • 1 Pri­se Pfef­fer
    • 1 Pri­se Salz
    • etwas Ros­ma­rin
    • 3 Knob­lauch­ze­hen
    Zube­rei­tung
    • Das Gemü­se und die Kar­tof­feln gründ­lich waschen.
    • Die Peter­si­li­en­wur­zeln, Pas­ti­na­ken, Karot­ten und Süß­kar­tof­feln schä­len.
    • Den Kür­bis hal­bie­ren, die Ker­ne ent­fer­nen und in Stü­cke schnei­den. Die klei­nen Kar­tof­feln und Rote Bee­ten hal­bie­ren, das rest­li­che Gemü­se in Stü­cke schnei­den.
    • Alles in eine gro­ße Schüs­sel geben, mit unge­schäl­ten Knob­lauch­ze­hen, Ros­ma­rin, Oli­ven­öl mischen und mit Salz und Pfef­fer nach Geschmack wür­zen .
    • Auf ein Back­blech geben und etwa 40 Minu­ten bei 200° C bis 220° C backen.
    • Wenn das Gemü­se leicht gebräunt und weich, aber nicht mat­schig ist, ser­vie­ren.

    Übri­gens: Haben Sie anstatt der her­köm­li­chen kräf­tig oran­ge leuch­ten­den Karot­te schon ein­mal die kräf­tig vio­let­te Ur-Möh­re ver­wen­det? Sie wur­de ver­mut­lich bereits bei den alten Grie­chen als Arz­nei­pflan­ze ver­wen­det. Fakt ist, dass ihr Beta-Caro­tin Gehalt deut­lich über dem unse­rer han­dels­üb­li­chen Karot­ten liegt. Besag­tes Beta-Caro­tin ist die Vor­stu­fe des wich­ti­gen Vit­amin A, wel­ches anti­oxi­da­tiv wirkt.

    Auch span­nend: Die Pas­ti­na­ke ist eine alte Gemü­se­sor­te, die bereits seit der Anti­ke Ver­wen­dung fin­det. Sie schmeckt süß­lich und passt bei­spiels­wei­se herr­vor­ra­gend zu Karot­ten und Kar­tof­feln. Optisch ähnelt sie der Peter­si­li­en­wur­zel, ist aber kräf­ti­ger im Geschmack. Unser Darm, der 80 % unse­res Immun­sys­tems aus­macht, liebt die Pas­ti­na­ke, da sie über reicht­lich (vier mal mehr) Faser­stof­fe ver­fügt, als die Karot­te. Die­se Faser­stof­fe sor­gen für eine gute Ver­dau­ung, hel­fen also beim Abtrans­port des “Abfalls”. Zudem ent­hal­ten sie Vit­amin C und Kali­um und sind kalo­rien­arm.

    Alter­na­tiv kann die­ses Gericht neben dem Wur­zel­ge­mü­se auch um belie­bi­ge ande­re Gemü­se­sor­ten und ver­schie­de­ne Gewür­zen ergänzt wer­den. Für alle, die eine nicht-vege­ta­ri­sche Vari­an­te bevor­zu­gen: Das Rezept lässt sich auch mit Fisch und Fleisch kom­bi­nie­ren.

    Wir wün­schen Ihnen viel Spaß beim Zube­rei­ten und Essen!

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