Crash Diät oder ausgewogene Ernährung?

Crash Diät – schnell abnehem

Crash Diät – der richtige Weg zum effektiven Abnehmen?

Wer kennt sie nicht: die paar Kilos, die man am liebs­ten noch vor dem nächs­ten Som­mer los­wer­den möch­te. Unzäh­li­ge Rat­ge­ber, Maga­zi­ne und Fit­ness­coachs wei­sen hier­bei ent­we­der auf eine Blitz- oder Crash-Diät hin oder emp­feh­len eine aus­ge­wo­ge­ne und lang­an­hal­ten­de Umstel­lung der Ernäh­rung.

Doch was ist nun der effek­tivs­te Weg, sei­ne Traum­fi­gur zu errei­chen, oder sich ein­fach nur woh­ler in sei­ner eige­nen Haut zu füh­len? Für schnel­le Ergeb­nis­se mag eine Crash Diät kurz­fris­tig rich­tig sein, nach­hal­tig und gesün­der ist sicher eine Umstel­lung auf aus­rei­chend Bewe­gung und eine ver­nünf­ti­ge Ernäh­rung.

Als Ers­tes soll­te man eini­ge Fra­gen klä­ren:
    • Wie schnell soll das Wunsch­ge­wicht erreicht wer­den?
    • Wie viel Gewicht will man ver­lie­ren?
    • Wel­che Diät lässt sich in den Tages­ab­lauf ein­bau­en?
    • Bestehen gesund­heit­lich Pro­ble­me, die beim Abneh­men rele­vant sein kön­nen?
    • Wie viel Sport lässt sich in den Tages­ab­lauf inte­grie­ren?
    • Wie dis­zi­pli­niert ist man? Wie ste­hen die Chan­cen, dass man sich an eine eiser­ne Diät hält?
    • Sind die eige­nen Wün­sche rea­lis­tisch?

Steht nächs­te Woche der Strand­ur­laub vor der Tür und man möch­te in den nächs­ten Tagen wenigs­tens noch ein paar Pfun­de ver­lie­ren? Dann wirst man nur sicht­ba­re Erfol­ge erzie­len, wenn man die Zufuhr sei­ner Kalo­ri­en dras­tisch her­un­ter­schraubt und die Ver­bren­nung die­ser erhöht, um ein mög­lichst gro­ßes Kalo­ri­en­de­fi­zit zu errei­chen. Durch das Auf­neh­men von weni­ger Kalo­ri­en als täg­lich benö­tigt, kommt es zu der gewünsch­ten Gewichts­ab­nah­me.

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Die­se Crash Diä­ten ber­gen aller­dings auch eini­ge Risi­ken, die beach­tet wer­den soll­ten, um gesund­heit­li­che Schä­den zu ver­mei­den. Es ist wich­tig, trotz­dem aus­rei­chend für den Kör­per not­wen­di­ge Nähr­stof­fe zu sich zu neh­men. Es wird hier­bei vor extre­men und ein­sei­ti­gen Hun­ger­ku­ren ohne ärzt­li­che Auf­sicht gewarnt, die Man­gel­er­schei­nun­gen und Gesund­heits­ri­si­ken nach sich zie­hen kön­nen. Auch auf eine aus­rei­chen­de Flüs­sig­keits­zu­fuhr im Rah­men einer Reduk­ti­ons­di­ät muss geach­tet wer­den. Min­des­tens zwei Liter Was­ser soll­ten es pro Tag sein.

Der Jo-Jo-Effekt bremst den Erfolg

Dazu kommt außer­dem noch der berühmt berüch­tig­te Jo-Jo-Effekt. Im All­ge­mei­nen ver­steht man dar­un­ter Gewichts­schwan­kun­gen, die ent­ste­hen, wenn von einer Diät wie­der zu der übli­chen Ernäh­rung gewech­selt wird. Sobald man also nach der erziel­ten Gewichts­ab­nah­me wie­der anfängt, in sei­ne alten Ess­ge­wohn­hei­ten zu fal­len, besteht eine hohe Gefahr, dass die Kilos genau so schnell wie­der zuge­nom­men sind, wie man sie abge­nom­men hat. Die­ser Effekt tritt aller­dings nicht nur bei einer Crash Diät auf, son­dern spielt grund­sätz­lich eine Rol­le, sobald man abge­nom­men hat. Der Kör­per defi­niert das erreich­te Höchst­ge­wicht als sein eige­nes “Ide­al­ge­wicht” und ver­sucht, die­ses wie­der zu errei­chen. Dem­entspre­chend soll­te man sich bewusst mit dem erreich­ten nied­ri­ge­ren Gewicht aus­ein­an­der­set­zen. Das neue schlan­ke “ich” muss ein Teil der eige­nen Iden­ti­tät wer­den. Laut Pro­fes­sor Jane Ogden von der Uni­ver­si­ty of Sur­rey, Guild­ford (Groß­bri­tan­ni­en) ist das der bes­te Weg, dem Jo-Jo-Effekt ent­ge­gen­zu­wir­ken.

Daher raten vie­le Ernäh­rungs­be­ra­ter dazu, sich einen aus­ge­wo­ge­nen Ernäh­rungs­plan zu erstel­len, um gesund abzu­neh­men und auf Dau­er zu hal­ten. Nach einer koh­len­hy­drat­ar­men und Kalo­ri­en redu­zier­ten Ernäh­rung ist es ange­ra­ten, kon­trol­liert und aus­ge­wo­gen zu essen und, wenigs­tens zu Beginn, täg­lich das Gewicht zu über­prü­fen, um gege­be­nen­falls bei einer erneu­ten Gewichts­zu­nah­me gegen­zu­steu­ern.

Bewegung unterstützt beim Ziel des dauerhaften Abnehmens

Wenn man sein redu­zier­tes Gewicht also hal­ten möch­te, muss man sei­ne Ernäh­rung gene­rell umstel­len und trotz eines gerin­gen Kalo­ri­en­de­fi­zits alle wich­ti­gen Bau­stei­ne für sei­nen Kör­per zu sich neh­men. Um sei­ne Gewichts­ab­nah­me zu unter­stüt­zen und den Erfolg zu fes­ti­gen, soll­te man den sport­li­chen Teil aber auch nicht zu kurz kom­men las­sen. Aus­rei­chend Bewe­gung ver­hilft einem, nicht nur sei­ne Zie­le effek­ti­ver zu errei­chen, son­dern för­dert auch sei­ne Gesund­heit in lang­fris­ti­ger Hin­sicht.

Um einen gesun­den und schlan­ken Kör­per zu erhal­ten, gilt die Regel “70 zu 30”, das heißt 70 % sind der gesun­den Ernäh­rung zuzu­schrei­ben und 30 % dem Sport. Das bedeu­tet, dass weder Sport noch Ernäh­rung allein aus­rei­chen, um schlank und fit zu blei­ben, son­dern die gesun­de Mischung. Man erhält damit zwar nicht in den nächs­ten Tagen sei­nen Traum­kör­per, wird aber mer­ken, dass nicht nur sein Gewicht, das somit auf län­ge­rer Zeit sta­bil bleibt, son­dern auch sei­ne Gesund­heit es einem dan­ken wer­den.



Fazit: das Geheimnis eines gesunden und schlanken Körpers

Das lässt sich des­halb auch als Fazit für ein effek­ti­ves Abneh­men for­mu­lie­ren: defi­nie­re dei­ne Zie­le, stim­me dem­entspre­chend dei­ne Ernäh­rung ab und ach­te vor allem auf dei­ne Gesund­heit.

Es ist wich­tig, dass man sich per­sön­lich einen indi­vi­du­el­len Plan erstellt und den für sei­nen Kör­per effek­tivs­ten Weg fin­det. Soll­te man unsi­cher sein oder Unter­stüt­zung benö­ti­gen, kann man sich auch pro­fes­sio­nel­le Hil­fe suchen und den Rat eines Arz­tes, Ernäh­rungs­be­ra­ters oder Fit­ness­trai­ners suchen.

Crash Diät oder aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung?

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