Rauchfrei: 11 Tipps, wie Sie es schaffen

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    Sie möch­ten von der Ziga­ret­te los­kom­men und end­lich rauch­frei wer­den, wis­sen aber nicht wie? Mit die­sen 11 Tipps wer­den Sie erfolg­reich zum Nicht­rau­cher. Soll­ten Sie Unter­stüt­zung beim Rauch­aus­stieg benö­ti­gen, haben wir hier das pas­sen­de Pro­gramm für Sie. Mit die­sen Tipps klappt es garan­tiert:

    Rauchfrei werden mit Nichtraucherhelden
    Rauchfrei: 11 Tipps, wie Sie es schaffen

    Rauchfrei Tipp 1: Fassen Sie einen festen Entschluss

    Am Anfang eines erfolg­rei­chen Rauch­stopps steht der fes­te und bewuss­te Ent­schluss, mit dem Rau­chen auf­zu­hö­ren. Sie müs­sen voll und ganz hin­ter Ihrem Vor­ha­ben ste­hen. Fehlt der Wil­le und Sie Unter­neh­men nur einen halb­her­zi­gen Ver­such, ist Ihr Pro­jekt rauch­frei zu wer­den, zum Schei­tern ver­ur­teilt.

    Rauchfrei Tipp 2: Ergründen Sie Ihre Motivation

    Machen Sie sich daher am Anfang bewusst Gedan­ken dar­über, war­um Sie auf­hö­ren wol­len. Was sind für Sie die Vor- und Nach­tei­le des Rau­chens?  Was für Vor- und Nach­tei­le bringt ein Rauch­stopp mit sich?

    Stel­len Sie sich die Fra­ge, was im schlimms­ten Fall pas­sie­ren kann, wenn Sie wei­ter rau­chen bzw. wenn Sie auf­hö­ren. Machen Sie Ihre Top 3 Grün­de fest, war­um Sie nicht mehr rau­chen möch­ten.

    Rauchfrei Tipp 3: Bereiten Sie sich vor

    Wie geht man jetzt am bes­ten an die Sache ran? Für einen erfolg­rei­chen Rauch­stopp ist es wich­tig, sich gut vor­zu­be­rei­ten. Wuss­ten Sie, dass nur 3 bis 5 Pro­zent der Rau­cher, die von heu­te auf mor­gen unvor­be­rei­tet auf­hö­ren, lang­fris­tig erfolg­rei­che Nicht­rau­cher sind?

    Neh­men Sie sich daher die Zeit und berei­ten Sie sich vor und set­zen Sie sich mit sich und Ihrer Sucht aus­ein­an­der. Hier kön­nen pro­fes­sio­nel­le Nicht­rau­cher­kur­se wie z.B. der Online-Kurs der Nicht­rau­cher-Hel­den hel­fen.

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    Rauchfrei Tipp 4: Analysieren Sie Ihr Rauchverhalten

    Zur Vor­be­rei­tung gehört, das eige­ne Rauch­ver­hal­ten zu ana­ly­sie­ren. Beob­ach­ten Sie sich einen Tag selbst beim Rau­chen. Opti­ma­ler­wei­se notie­ren Sie sich jede gerauch­te Ziga­ret­te.

    Wann rau­chen Sie? In wel­chen Situa­tio­nen, in wel­cher Stim­mung? Sie wer­den erstaunt sein, wie vie­le Ziga­ret­ten Sie total unbe­wusst, völ­lig auto­ma­tisch rau­chen.

    Rauchfrei Tipp 5: Durchschauen Sie die Nikotinsucht

    Rau­chen ist aber nicht nur eine star­ke Gewohn­heit, die es sich abzu­ge­wöh­nen gilt. Rau­chen ist eine Sucht, auch wenn man sich dies nicht so ger­ne ein­ge­steht. Die Ziga­ret­te tak­tet Ihr Leben.

    Die Ziga­ret­te bestimmt, wann Sie Pau­se machen, nicht Sie selbst. Um sich aus der Sucht zu befrei­en, ist es hilf­reich, den Mecha­nis­mus dahin­ter zu ver­ste­hen. Durch­schau­en Sie den Teu­fels­kreis, um aus­zu­bre­chen.

    Rauchfrei Tipp 6: Suchen Sie passende Alternativen

    Um erfolg­reich rauch­frei zu wer­den ist es not­wen­dig, sich all die Rau­cher­ri­tua­le abzu­ge­wöh­nen. Hier hilft es, sich bewusst abzu­len­ken und bewusst etwas anders zu tun. Man ersetzt qua­si das Rau­chen durch neue, gesun­de Ritua­le.

    Das kann z.B. sein, ein Glas Was­ser zu trin­ken, Kau­gum­mi zu kau­en, Gemü­se­sticks zu knab­bern, ein Buch zu lesen usw. Fin­den Sie für sich pas­sen­den Alter­na­ti­ven und Ablen­kungs­mög­lich­kei­ten für Ihre typi­schen Rauch­si­tua­tio­nen.

    Rauchfrei Tipp 7: Entfernen Sie all Ihre Raucherutensilien

    Sie sind soweit vor­be­rei­tet und der Tag X steht an? Rau­chen Sie am Abend vor Ihrem ers­ten rauch­frei­en Tag die letz­te Ziga­ret­te und neh­men Sie noch­mals bewusst wahr, wie die Ziga­ret­te schmeckt.

    Machen Sie sich noch­mal genau bewusst, war­um Sie auf­hö­ren möch­ten. Wer­fen Sie dann alle Rau­cher­uten­si­li­en weg. Lösen Sie all Ihre Ziga­ret­ten­de­pots auf und behal­ten Sie sich auch kei­nen gehei­men Vor­rat für Not­fäl­le ein.

    Das schützt Sie vor einem Rück­fall. Soll­te star­kes Rauch­ver­lan­gen auf­kom­men, grei­fen Sie viel schnel­ler zur Ziga­ret­te, wenn Sie noch eine Schach­tel zu Hau­se haben, als wenn Sie erst los­müs­sen, um Ziga­ret­ten zu besor­gen.

    Rauchfrei Tipp 8: Planen Sie den Rauchstopp-Tag

    Pla­nen Sie den Tag X so prä­zi­se wie mög­lich durch. Was steht an dem Tag an? Was könn­ten Rück­fall­si­tua­tio­nen sein, in denen sie sonst zur Ziga­ret­te grei­fen? Was tun Sie in Ihren typi­schen Rauch­si­tua­tio­nen alter­na­tiv?

    Je bes­ser Sie Ihren Tag durch­pla­nen, des­to weni­ger Über­ra­schun­gen und brenz­li­ge Situa­tio­nen kom­men auf Sie zu. Sie sind gerüs­tet!

    Rauchfrei Tipp 9: Schützen Sie sich gegen Rückfälle

    Mit dem Rau­chen auf­zu­hö­ren ist der ers­te Schritt. Der zwei­te, meist schwie­ri­ge­re Schritt ist, lang­fris­tig rauch­frei zu blei­ben. Daher ist es wich­tig, im Kopf durch­zu­spie­len, wel­che Rück­fall­si­tua­tio­nen es geben könn­te.

    Was steht in den nächs­ten Wochen an? Even­tu­ell eine Fei­er, ein Abend mit Freun­den in der Knei­pe oder eine stres­si­ge Auf­ga­be bei der Arbeit? Machen Sie sich vor­her Gedan­ken, was Sie in sol­chen Situa­tio­nen tun kön­nen, um sich abzu­len­ken und nicht, wie gewohnt, in die­sen Situa­tio­nen zur Ziga­ret­te zu grei­fen.

    Die meis­ten Rück­fäl­le pas­sie­ren auf­grund von Stress, Wut und Ärger oder bei gesel­li­gen Fei­er­lich­kei­ten, meist in Ver­bin­dung mit Alko­hol. Sei­en Sie also acht­sam und ver­zich­ten Sie am Anfang am bes­ten ganz auf Alko­hol oder trin­ken Sie bewusst weni­ger.

    Rauchfrei Tipp 10: Belohnen Sie sich

    Sei­en Sie stolz auf jeden rauch­frei­en Tag und beloh­nen Sie sich regel­mä­ßig dafür. Das hält nicht nur die Moti­va­ti­on hoch, son­dern dadurch lernt Ihr Gehirn noch schnel­ler und bes­ser, dass das Nicht­rau­chen der neue Nor­mal­zu­stand ist.

    Ler­nen durch Beloh­nung lau­tet hier das Stich­wort. Das funk­tio­niert nicht nur bei Kin­dern. Bau­en Sie also regel­mä­ßig klei­ne Beloh­nun­gen in Ihren All­tag ein, wie z.B. ein Besuch im Kino oder in der Sau­na, kau­fen Sie sich mal wie­der ein neu­es Buch, einen beson­de­ren Tee oder einen Blu­men­strauß.

    Rauchfrei Tipp 11: Endlich rauchfrei dank Sport

    Kör­per­li­che Akti­vi­tät ist nicht nur gut für die Figur und die Kon­di­ti­on. Sie sorgt auch dafür, dass unse­re Gedan­ken sich auf ganz ande­re Din­ge fokus­sie­ren als auf Ziga­ret­ten. Vie­le Men­schen füh­len sich gera­de nach einem erfolg­reich absol­vier­ten Trai­ning beson­ders vital und haben das Gefühl, ihrem Kör­per etwas Gutes getan zu haben. Da passt der Gedan­ke an unge­sun­des Niko­tin, das unse­ren Lun­gen nach­hal­tig scha­det, über­haupt nicht ins Bild.

    Gibt es bestimm­te Situa­tio­nen im All­tag, die man mit dem Rau­chen ver­bin­det? Da wäre bei­spiels­wei­se die gewohn­te mor­gend­li­che Kip­pe zum Kaf­fee. Die­se Ritua­le soll­te man schnells­tens durch etwas ande­res erset­zen. Das kön­nen Lösen eines Kreuz­wort­rät­sels, eine kur­ze Jog­gin­grun­de oder auch ein Blick in die Tages­zei­tung sein. Ganz egal, was es ist — Haupt­sa­che, man lenkt sich best­mög­lich ab.

    Ver­mei­den Sie Situa­tio­nen, die Sie fest mit dem Rau­chen ver­bin­den! Trin­ken Sie statt Kaf­fee zum Bei­spiel lie­ber eine Tas­se Tee und ver­mei­den Sie Auf­ent­halts­räu­me, in denen viel geraucht wird!

    All die­se Maß­nah­men kön­nen Sie noch mit Hyp­no­se oder Aku­punk­tur unter­stüt­zen. Sie garan­tie­ren zwar nicht, dass Sie rauch­frei wer­den und blei­ben, kön­nen aber unter­er­stüt­zend und moti­vie­rend wir­ken.

    Auch wenn Sie mög­lichst vie­len Men­schen davon erzäh­len, dass Sie end­lich rauch­frei wer­den wol­len, kann das moti­vie­rend wir­ken, denn wer gibt schon ger­ne sein eige­nes Schei­tern zu.