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Teufelskralle – mögliche Anwendungsgebiete und Wirkungsweisen

Die Teu­fels­kral­le, auch bekannt als Tram­pel­klet­te, ist eine Stau­de mit hei­len­den Inhalts­stof­fen, die vor allem als Mit­tel bei Arthro­se und Gelenk­schmer­zen ein­ge­setzt wird. Den mar­kan­ten Namen ver­dankt die Teu­fels­kral­le ihren Früch­ten, die nach der Befruch­tung hol­zig wer­den und Aus­wüch­se tra­gen, die arm­ar­tig aus­se­hen und Wider­ha­ken ähneln.

Steckbrief

Heilpflanzen-Steckbrief: Afrikanische Teufelskralle

Wis­sen­schaft­li­cher Name: Har­pag­o­phy­tum procumbens

Beson­de­re Nähr- und Inhalts­stof­fe: Iri­do­id­gly­ko­si­de, Har­pag­id, Har­pa­gos­id, Pro­cum­bid, Phy­to­ste­ri­ne, Beta-Sitos­te­rol, Glut­amin-Säu­re, His­ti­din, Kaemp­fe­rol, Sele­ni­um, Ste­rol, Ursol-Säure

Darreichungsform: Tee, Tink­tur, Sal­be, Tablet­ten, Kap­seln, Tropfen

Heil­kraft: abschwel­lend, blut­ver­dün­nend, ent­zün­dungs­hem­mend, schmerzlindernd

Anwen­dung: Geschwüre, Wunden, Arthrose, Kreuzschmerzen, Kopfschmerzen, Sehnenentzündung, Menstruationsschmerzen, Ekzeme, Hexenschuss, Neuralgien, Appetitlosigkeit, Nervenschmerzen, Geburtsschmerzen

Über Teufelskralle


Die Afri­ka­ni­sche Teu­fels­kral­le (Har­pag­o­phy­tum pro­cum­bens) gehört zur Fami­lie der Sesam­ge­wäch­se und ist in den Savan­nen Süd­afri­kas und Nami­bi­as hei­misch. Sie wächst vor allem in hei­ßem Kli­ma auf san­di­gem und leh­mi­gem Boden und wird bis zu einem Meter lang. Ver­wen­det wird die Wur­zel der Teu­fels­kral­le, da die­se vie­le Wirk­stof­fe ent­hält. Aus den gro­ßen und röt­li­chen Blü­ten ent­wi­ckeln sich schließ­lich die Früch­te. Die­se geben der Pflan­ze auch ihren Namen, da sie wie Kral­len aus­se­hen.  Die Teu­fels­kral­le besitzt unre­gel­mä­ßig gel­app­te, eiför­mi­ge und grau­grü­ne Laubblätter.

In der Tro­cken­zeit ster­ben die ober­ir­di­schen Pflan­zen­tei­le ab, nur das weit ver­zweig­te Wur­zel­sys­tem bleibt übrig. Es besteht aus der dicken Pri­mär­wur­zel und der Sekun­där­wur­zel, die für die Medi­zin und zu Arz­nei­zwe­cken ver­wen­det wird. In Euro­pa ist die Pflan­ze seit Anfang des 20. Jahr­hun­derts bekannt, nach­dem Sol­da­ten von ihrer Wir­kung pro­fi­tier­ten und die Stau­de mit in ihre Hei­mat brachten. 

Die gesi­cher­te Wirk­sam­keit der Teu­fels­kral­le liegt vor allem bei Ver­dau­ungs­be­schwer­den und Appe­tit­lo­sig­keit, da die Pflan­ze Bit­ter­stof­fe, die Iri­do­ide, ent­hält. Stu­di­en haben auch her­aus­ge­fun­den, dass die Teu­fels­kral­le bei dege­ne­ra­ti­ven Erkran­kun­gen des Bewe­gungs­ap­pa­ra­tes und Schmer­zen in der Len­den­wir­bel­säu­le (Kreuz­schmer­zen) wirk­sam ist.

Die Teu­fels­kral­le hat schmerz­stil­len­de, ent­zün­dungs­hem­men­de und abschwel­len­de Eigen­schaf­ten und kann daher auch bei Arthro­se und Gelenk­schmer­zen ver­wen­det wer­den. In der Volks­me­di­zin wird sie außer­dem auch gegen Fie­ber, Mens­trua­ti­ons­schmer­zen und Kopf­schmer­zen ein­ge­setzt. Man kann sie zum Bei­spiel durch Tee oder Tink­tu­ren zu sich neh­men, oder auch in Form von Fer­tig­prä­pa­ra­ten. Für den Tee über­gießt man ein bis zwei Tee­löf­fel der Teu­fels­kral­le mit kochen­dem Was­ser und lässt den Tee schließ­lich für fünf Stun­den zie­hen. Die­ser kann bis zu drei­mal täg­lich ein­ge­nom­men wer­den. Die Teu­fels­kral­le kann auch als Tee­mi­schung mit ande­ren Kräu­tern auf­ge­brüht wer­den, wodurch der bit­te­re Geschmack gemil­dert wird. Die belieb­tes­te Wei­se der Ein­nah­me ist jedoch die Kap­sel oder Tablet­te, da der Tee aus der Teu­fels­kral­le recht bit­ter schmeckt. Mög­li­cher­wei­se kön­nen auch Haut­pro­ble­me wie Schup­pen­flech­te oder Ekze­me mit der Teu­fels­kral­le, zum Bei­spiel in Form von Sal­ben, gelin­dert werden. 

Ach­tung! Wäh­rend der Schwan­ger­schaft und Still­zeit soll­te die Teu­fels­kral­le nicht ein­ge­nom­men wer­den. Eben­so bei Magen- und Zwölf­fin­ger­darm­ge­schwü­ren. Neben­wir­kun­gen bei Ein­nah­me der Teu­fels­kral­le kön­nen Magen­be­schwer­den, Kreis­lauf­be­schwer­den, all­er­gi­sche Reak­tio­nen, Kopf­schmer­zen und Übel­keit sein. Die posi­ti­ven Effek­te bei Gelenk- und Arthro­se­be­schwer­den tre­ten in der Regel erst nach eini­gen Wochen ein, die Pflan­ze eig­net sich dem­nach nicht bei aku­ten Schmerzen.

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Wissenswertes


Nicht zu ver­wech­seln ist die Afri­ka­ni­sche Teu­fels­kral­le mit der in Deutsch­land vor­kom­men­den Schopf­te­u­fels­kral­le (Phy­so­plexis como­sa), die zur Fami­lie der Glo­cken­blu­men­ge­wäch­se gehört. Sie sind nicht mit­ein­an­der verwandt.