Yoga – Training für Körper, Geist und Seele

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 21.08.2019 Lesezeit: 9 Minuten

Yoga wird heut­zu­ta­ge immer belieb­ter, denn es eig­net sich nicht nur ide­al zur Ent­span­nung, son­dern kann auch den Kör­per auf sanf­te Wei­se trai­nie­ren und kräf­ti­gen.

Die Bezeich­nung „Yoga“ stammt aus dem Sans­krit, der alt­in­di­schen Spra­che, und bedeu­tet wört­lich über­setzt „ver­eint betrei­ben“. Um das genau­er zu ver­ste­hen, soll­ten Geist und Kör­per als eine mit­ein­an­der ver­bun­de­ne Ein­heit betrach­tet wer­den. Bereits vor Jahr­tau­sen­den heg­ten die Men­schen die Sehn­sucht, Gegen­sät­ze mit­ein­an­der zusam­men­zu­brin­gen.

Die Yoga-Pra­xis sorgt also für eine Har­mo­ni­sie­rung von Geist, Kör­per und See­le und trägt oft­mals spi­ri­tu­el­le Züge.

Das Wich­tigs­te vor­ab:
  • Yoga ist eine indi­sche Leh­re, die über 5000 Jah­re alt ist.
  • Yoga bedeu­tet soviel wie “Ver­ei­ni­gung”.
  • Im Fokus steht die Ver­ei­ni­gung von Kör­per und Geist.
  • Kör­per­li­che Übun­gen wer­den “Asa­nas” genannt und kön­nen dabei hel­fen, die Mus­ku­la­tur zu stär­ken und über­schüs­si­ge Pfun­de pur­zeln zu las­sen.
  • Sanf­tes Yoga ist auch her­vor­ra­gend für Schwan­ge­re geeig­net.
Yoga
Yoga – Training für Körper, Geist und Seele

Yoga – was ist das eigentlich?

Yoga ist kei­ne Sport­art, son­dern viel­mehr eine Tech­nik, eine prak­ti­sche Lebens­phi­lo­so­phie, die im alten Indi­en ent­stan­den ist. Es geht wesent­lich dar­um, im Ein­klang mit sich selbst zu leben. Das för­dert zudem die Gesund­heit.

Gleich­zei­tig stärkt es die Fle­xi­bi­li­tät, die Aus­dau­er, die Kraft und auch die Koor­di­na­ti­ons­fä­hig­keit des Kör­pers. Eben­so wird dadurch der Stoff­wech­sel in Schwung gebracht und Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen wirk­sam vor­ge­beugt.

Durch den heu­ti­gen moder­nen Lebens­stil kämp­fen immer mehr Men­schen mit Rücken-, Schlaf- und Ver­dau­ungs­pro­ble­men. Hier kann Yoga gezielt Abhil­fe schaf­fen, denn es hat eine direk­te Wir­kung auf das mensch­li­che Ner­ven­sys­tem, die kör­per­in­ter­nen Stoff­wech­sel­pro­zes­se sowie die Gelen­ke und Mus­keln.

Grund­sätz­lich lässt sich also sagen, dass Yoga auf der einen Sei­te Gesund­heits­prä­ven­ti­on ist und auf der ande­ren Sei­te eine wirk­sa­me Stress­be­wäl­ti­gung. Sehr vie­le Men­schen ver­su­chen, in unse­rer hek­ti­schen Zeit durch die Yoga-Pra­xis mit sich selbst und auch wie­der mit ihrer Umwelt ins Rei­ne zu kom­men.

Wie klappt der Einstieg am besten?

Heu­te fin­den sich in deut­schen Städ­ten zahl­rei­che Yoga-Stu­di­os. Dort gibt es sowohl Schnup­per­kur­se für Ein­stei­ger als auch Kur­se für erfah­re­ne Yogis. Das Trai­ning lässt sich aller­dings auch ohne Leh­rer in den eige­nen vier Wän­den erler­nen: Hier­für steht eine Viel­zahl an Büchern, CDs und auch DVDs zur Ver­fü­gung. Auch auf Video­por­ta­len gibt es Anlei­tun­gen durch erfah­re­ne Trai­ner. All das zeigt im Grun­de, wie popu­lär und weit ver­brei­tet Yoga letzt­end­lich ist.

Vor­tei­le beim Trai­ning zu Hau­se:

  • gerin­ge Kos­ten
  • Anfän­ger kön­nen ohne Scham­ge­fühl in ihrer eige­nen Woh­nung üben. Der pri­va­te Raum bie­tet Sicher­heit.
  • Es kann zu jeder belie­bi­gen Tages- aber auch Nacht­zeit prak­ti­ziert wer­den, ganz so, wie es am bes­ten zum eige­nen Lebens­rhyth­mus passt.
  • Das Trai­ning zuhau­se ist vor allem für Müt­ter geeig­net, denn so muss kei­ne Kin­der­be­treu­ung gesucht und auch nicht auf das Trai­ning ver­zich­tet wer­den.
  • Es gibt unter­schied­li­che Online-Ange­bo­te, die dafür genutzt wer­den kön­nen.

Nach­tei­le beim Trai­ning zu Hau­se:

  • Zu Hau­se ist kein Leh­rer, der mög­li­che Fehl­hal­tun­gen kor­ri­gie­ren kann.
  • Ins­be­son­de­re dann, wenn bestimm­te gesund­heit­li­che Beschwer­den oder gar Vor­er­kran­kun­gen vor­lie­gen, ist ein Trai­ning ohne pro­fes­sio­nel­le Anlei­tung nicht zu emp­feh­len.
  • Wer allein zuhau­se trai­nie­ren möch­te, muss unbe­dingt auf sei­nen Kör­per hören und mög­li­che Gren­zen aktiv wahr­neh­men. Ansons­ten kann es zu unan­ge­neh­men und schmerz­haf­ten Ver­let­zun­gen kom­men. Das wür­de die posi­ti­ven Eigen­schaf­ten des Trai­nings deut­lich in den Hin­ter­grund drän­gen.
  • Nicht alle Ein­stei­ger schaf­fen gleich von Anfang an alle Übun­gen: Hier kann ein pro­fes­sio­nel­ler Leh­rer sehr wert­voll sein, denn er kann Instruk­tio­nen geben und Übungs­ab­wand­lun­gen zei­gen.

Wel­cher Weg, Yoga zu erler­nen, letzt­end­lich der sinn­volls­te ist, muss jeder indi­vi­du­ell für sich ent­schei­den. Beson­ders Ein­stei­gern wird emp­foh­len, die Tech­ni­ken zunächst ein­mal in einem Kurs zu erler­nen, um Ver­let­zun­gen und Fehl­hal­tun­gen zu ver­mei­den. Wer das nicht in gro­ßer Run­de tun möch­te, kann auch eine pri­va­te Stun­de in Anspruch neh­men und in Ruhe ohne Zuschau­er trai­nie­ren. DVDs und Bücher sind jedoch sehr gut dazu geeig­net, um tie­fer in die Mate­rie hin­ein­zu­schnup­pern.

Warum sollte überhaupt mit Yoga begonnen werden?

Ver­span­nun­gen kön­nen sowohl kör­per­li­cher als auch see­li­scher Natur sein. In der fern­öst­li­chen Lebens­phi­lo­so­phie sind jedoch bei­de Berei­che untrenn­bar mit­ein­an­der ver­bun­den. Yogis ver­tre­ten die Mei­nung, dass inne­res Glück nur auf einer tie­fe­ren Sin­nes­ebe­ne ent­ste­hen kann, näm­lich erst dann, wenn Geist und Kör­per von allen Span­nun­gen und Belas­tun­gen gerei­nigt sind.

Hier setzt die Phi­lo­so­phie an und bringt mehr Ener­gie sowie Aus­ge­gli­chen­heit ins eige­ne Leben. Im wei­te­ren Sin­ne gehö­ren zur Yoga-Pra­xis auch die Tief­ent­span­nung, die Medi­ta­ti­on sowie ein gesun­der Lebens­stil, zum Bei­spiel posi­ti­ves Den­ken oder eine gesun­de Ernäh­rungs­wei­se.

Yoga soll sich in sehr viel­fäl­ti­ger Hin­sicht posi­tiv auf den Geist und den Kör­per des Men­schen aus­wir­ken kön­nen. Ganz egal, ob es um eine sanf­te Behand­lung von Schlaf­stö­run­gen oder um die Lin­de­rung ner­vö­ser Zustän­de geht – mit Yoga zu star­ten, kann für sehr vie­le Men­schen sehr sinn­voll sein.

Effek­te des Yogas:
  • bes­se­res Kör­per­ge­fühl
  • mehr Selbst­be­wusst­sein
  • mehr inne­re Stär­ke
  • bes­se­re Geduld in den ver­schie­dens­ten All­tags­si­tua­tio­nen
  • Ent­gif­tung des Kör­pers
  • ein aus­ge­gli­che­ner Hor­mon­haus­halt
  • mehr Kon­zen­tra­ti­on
  • mehr Lebens­freu­de
  • Stär­kung der kör­per­ei­ge­nen Mus­ku­la­tur
  • mehr Beweg­lich­keit
  • Bes­se­rung diver­ser gesund­heit­li­cher Beschwer­den wie zum Bei­spiel Rücken­schmer­zen
  • bes­se­re Wahr­neh­mung der eige­nen Bedürf­nis­se
  • Gewichts­re­duk­ti­on

Welche Stile gibt es?

Es gibt eine sehr gro­ße Band­brei­te an ver­schie­de­nen Yoga-Sti­len und somit ist wirk­lich für jeden etwas dabei. Im Fol­gen­den möch­ten wir eine Aus­wahl der ein­zel­nen Metho­den geben:

  1. Acro-Yoga: Hier­bei han­delt es sich um eine Kom­bi­na­ti­on aus Akro­ba­tik- und Yoga-Ele­men­ten.
  2. Anu­s­a­ra-Yoga: Die­se Form ist für Ein­stei­ger gut geeig­net und vor allem für alle, die sich näher mit dem spi­ri­tu­el­len Hin­ter­grund die­ser Lebens­phi­lo­so­phie aus­ein­an­der­set­zen möch­ten.
  3. Anti-Gra­vi­ty-Yoga: Die­se Metho­de erin­nert irgend­wie an eine Luft­akro­ba­tik, denn hier wer­den Gym­nas­tik-, Pila­tes- und Bal­lett­ele­men­te mit­ein­an­der kom­bi­niert. Das ist also ein Ganz­kör­per­trai­ning, das die gesam­te Mus­ku­la­tur des Kör­pers stärkt. Von der Decke hän­gen bun­te Tra­pez­tü­cher, mit denen durch das Aus­ba­lan­cie­ren des eige­nen Kör­pers die Tie­fen­mus­ku­la­tur auf ganz effek­ti­ve Wei­se gekräf­tigt wird. Aus gesund­heit­li­cher Sicht soll die­se Yoga-Form ins­be­son­de­re den Stoff­wech­sel anre­gen und den Hor­mon­haus­halt in Balan­ce brin­gen.
  4. Vin­ya­sa-Yoga: Hier wer­den die Asa­nas flie­ßend, also „im Flow“ aus­ge­führt, wobei beson­ders auf die Atmung geach­tet wird. Die­se flie­ßen­den Bewe­gun­gen sol­len har­mo­ni­sie­rend auf den Kör­per wir­ken. Die­se Yoga-Form eig­net sich für alle, die Kon­di­ti­on auf­bau­en möch­ten, denn die Bewe­gun­gen sind recht dyna­misch und wech­seln schnell.
  5. Ashtan­ga-Yoga: Auch für Power­sport­ler gibt es eine geeig­ne­te Yoga-Form, näm­lich das Ashtan­ga-Yoga. Der Fokus liegt hier vor allem auf der Kon­di­ti­on und auf kör­per­ori­en­tier­ten Übun­gen. Bei die­sem Stil kommt man ordent­lich ins Schwit­zen, kann aber auf sehr effek­ti­ve Wei­se die Durch­blu­tung anre­gen und die Pfun­de zum Pur­zeln brin­gen.
  6. Bikram-Yoga: Die­se Form beschäf­tigt sich nur ganz neben­bei mit der Spi­ri­tua­li­tät. Hier wer­den anspruchs­vol­le Übun­gen bei sehr hohen Raum­tem­pe­ra­tu­ren von etwas 35 bis 40 Grad Cel­si­us prak­ti­ziert. Durch die­se hohen Tem­pe­ra­tu­ren soll die Ent­gif­tung des Kör­pers unter­stützt wer­den, ähn­lich wie in der Sau­na. Alle, die Yoga eher als ein Sport­trai­ning betrach­ten und Hit­ze nichts aus­macht, wer­den mit Sicher­heit viel Freu­de an die­sem Yoga-Stil haben.
  7. Hatha-Yoga: Die­ser Stil ist beson­ders für Anfän­ger geeig­net, die Yoga von Grund auf erler­nen möch­ten. Auch für kör­per­lich eher unfit­te Men­schen ist die­se Yoga-Form sehr emp­feh­lens­wert. Media­ti­on und spe­zi­el­le Atem­übun­gen sind ein wich­ti­ger Bestand­teil des Hatha-Yoga. Wer die­sen Yoga-Stil jedoch regel­mä­ßig prak­ti­ziert, kann Stress­hor­mo­ne im Kör­per redu­zie­ren und auch das Herz-Kreis­lauf-Sys­tem stär­ken.
  8. Iyen­gar-Yoga: Die­ser Stil ist für alle opti­mal geeig­net, die ihren eige­nen Kör­per ganz genau ken­nen­ler­nen möch­ten. Die Übun­gen sind sehr anspruchs­voll und bei der Aus­füh­rung ist eine prä­zi­se Kör­per­hal­tung beson­ders wich­tig. Vor allem Per­so­nen, die unter schmerz­haf­ten Ver­span­nun­gen im Schul­ter- und Nacken­be­reich lei­den, kön­nen durch die­ses Trai­ning eine Lin­de­rung ihrer Beschwer­den erfah­ren.
  9. Moon­light-Yoga: Ins­be­son­de­re Frau­en mögen die­sen sanf­ten Yoga-Stil, denn die Übun­gen spre­chen beson­ders den weib­li­chen Kör­per an. Es stärkt die Mus­ku­la­tur des Becken­bo­dens und hat zudem einen posi­ti­ven Ein­fluss auf den Hor­mon­haus­halt. Auf die­se Wei­se kann „Luna-Yoga“ auch prä­men­stru­el­le Sym­pto­me sowie sons­ti­ge Regel­be­schwer­den lin­dern.
  10. Yoga-Pila­tes: Die­ser Yoga-Stil wird auch Yogi­la­tes genannt und ist eine Mischung aus Pila­tes- und Yogaele­men­ten. Opti­mal geeig­net ist die­se Trai­nings­form für alle, die mehr Kraft und Mus­keln auf­bau­en und dabei sogar eini­ge Pfun­de los­wer­den möch­ten.

Abnehmen mit Yoga – ist das möglich?

Vie­le Exper­ten sehen Yoga als die bes­te Metho­de an, um ein zu hohes Kör­per­ge­wicht zu redu­zie­ren, denn es ist eine sehr nach­hal­ti­ge Metho­de. Sie ist eine Lebens­phi­lo­so­phie und so geht es nicht dar­um, Kalo­ri­en zu zäh­len. Viel­mehr ste­hen Fra­ge­stel­lun­gen im Vor­der­grund wie zum Bei­spiel:

  • Wie will ich per­sön­lich ger­ne leben?
  • Was brau­che ich für mei­nen Wunsch-Lebens­stil?

In der all­ge­mein vor­herr­schen­den Mei­nung wird Yoga mit Ver­zicht und mit Aske­se asso­zi­iert, doch das ist eigent­lich falsch. Es geht nicht vor­der­grün­dig dar­um, auf bestimm­te Din­ge zu ver­zich­ten, son­dern viel­mehr dar­um, mit sich selbst in Ein­klang zu leben. Es geht in der Pra­xis dar­um, ein Beob­ach­ter sei­ner eige­nen Ver­hal­tens­wei­sen und Gewohn­hei­ten zu wer­den: Wer sich dar­über bewusst wird, kann gute Gewohn­hei­ten aus­bau­en und schlech­te able­gen.

  • Das Trai­ning strafft den Kör­per und ent­spannt. Ein zu hohes Stress­le­vel zu sen­ken ist von grund­le­gend wich­ti­ger Bedeu­tung, wenn es um das Abneh­men geht. Ist das Level des Stress­hor­mons Cor­ti­sol im Blut näm­lich zu hoch, kann das die Fett­ver­bren­nung maß­geb­lich beein­träch­ti­gen.
  • Die Phi­lo­so­phie besteht aus einem Ernäh­rungs- und Bewe­gungs­kon­zept: Es geht dar­um, die Nah­rungs­mit­tel her­aus­zu­fin­den, die einem selbst gut­tun, die die Fett­ver­bren­nung för­dern und den Stoff­wech­sel anre­gen.
  • Wie vie­le Kalo­ri­en bei einer Yoga-Ses­si­on ver­brannt wer­den, hängt vom jewei­li­gen Stil ab und von der Län­ge der Yoga-Ein­heit. Exper­ten raten für eine gesun­de Gewichts­re­duk­ti­on dazu, pro Tag zwi­schen 500 und 1000 Kalo­ri­en durch sport­li­che Akti­vi­tä­ten zu ver­bren­nen.

Gesunde Ernährung – ein wesentlicher Grundbaustein

Wie bereits erwähnt ist Yoga eine Lebens­ein­stel­lung. Auch eine gesun­de und abwechs­lungs­rei­che Ernäh­rungs­wei­se ist grund­le­gend wich­tig, um Geist, See­le und Kör­per mit­ein­an­der in Ein­klang zu brin­gen.

Eine aus­ge­wo­ge­ne und gesun­de Ernäh­rung spielt in der Yoga-Pra­xis eine zen­tra­le Rol­le. Auf dem Spei­se­plan domi­nie­ren vor allem pflanz­li­che Lebens­mit­tel, aber auch Hül­sen­früch­te, Getrei­de­pro­duk­te, fri­sches Gemü­se, Früch­te und Gewür­ze.

Beson­ders regio­na­le und natur­be­las­se­ne Lebens­mit­tel ste­hen im Vor­der­grund. Auch Milch und Milch­pro­duk­te spie­len eine wesent­li­che Rol­le, denn sie sor­gen unter ande­rem für eine aus­rei­chen­de Pro­te­in­ver­sor­gung, die vor allem beim Abneh­men sehr wich­tig ist.

Neben dem rich­ti­gen Essen darf die Flüs­sig­keits­zu­fuhr nicht ver­ges­sen wer­den: Was­ser, Kräu­ter­tees oder Saft­schor­len sol­len den täg­li­chen Flüs­sig­keits­be­darf decken.

Die rich­ti­gen Lebens­mit­tel soll­ten im Men­schen bestimm­te Ener­gi­en frei­set­zen und die kör­per­ei­ge­nen Kräf­te akti­vie­ren. Fisch und Fleisch sind im Rah­men der Yoga-Ernäh­rung wei­test­ge­hend tabu. Ver­zehrt wer­den vor allem Lebens­mit­tel, die von leben­den Tie­ren stam­men, eben wie zum Bei­spiel Milch­pro­duk­te.

Wer sich an die­se Ernäh­rungs­re­geln hält, fin­det zu mehr inne­rer Ruhe und Stär­ke und kann ein zu hohes Gewicht erfolg­reich redu­zie­ren.





Yoga in der Schwangerschaft

Vie­le Ärz­te haben fest­ge­stellt, dass sich ein leich­tes Yoga-Pro­gramm sehr gesund­heits­för­dernd für Schwan­ge­re aus­wir­ken kann. Eine klei­ne Ein­heit kann der wer­den­den Mut­ter eine klei­ne Aus­zeit für sich und ihr Baby schen­ken – eine bewuss­te Aus­zeit vom All­tag.

Durch die Übun­gen und sanf­te Medi­ta­ti­on kann zu einer inne­ren Balan­ce gefun­den wer­den. Zudem kön­nen kör­per­li­che Schwan­ger­schafts­be­schwer­den wie zum Bei­spiel Nacken­schmer­zen, Schul­ter­ver­kramp­fun­gen oder Rücken­schmer­zen gelin­dert wer­den.

Des Wei­te­ren sind die Übun­gen eine sehr gute Vor­be­rei­tung auf die anste­hen­de Geburt. Spe­zi­el­le Posi­tio­nen, soge­nann­te Asa­nas stär­ken den Becken­bo­den und den Hüft­be­reich. Auch die Atem­übun­gen kön­nen sehr gut auf die Geburt vor­be­rei­ten.

Im Zwei­fel soll­te immer im Vor­feld mit dem Arzt bespro­chen wer­den, ob ein Yoga-Pro­gramm beden­ken­los durch­ge­führt wer­den kann. Bei bestimm­ten Lun­gen-, Herz- oder Blut­druck­pro­ble­men soll­te vom Work-out abge­se­hen wer­den. Auch bei Blu­tun­gen oder einer tie­fen Pla­zen­ta-Lage ist Yoga nicht emp­foh­len.

Fazit – Yoga tut Körper, Seele und Geist gut

Hier haben wir die wesent­li­chen Vor­tei­le der Yoga-Pra­xis noch­mals für Sie zusam­men­ge­fasst:

  1. Bes­se­re Kon­zen­tra­ti­on: Im heu­ti­gen hek­ti­schen Lebens­all­tag kön­nen sich Men­schen immer schwe­rer kon­zen­trie­ren. Über­all lau­ern Ablen­kun­gen, Her­aus­for­de­run­gen und neue Auf­ga­ben. Es fällt zuneh­mend schwer, sich auf etwas zu fokus­sie­ren und zu kon­zen­trie­ren. Das Trai­ning hilft dabei, die­se Fähig­keit zu trai­nie­ren und im All­tag anzu­wen­den.
  2. Mehr Geduld: Wer regel­mä­ßig übt, lernt, sich mit bestimm­ten All­tags­mo­men­ten bewuss­ter und inten­si­ver aus­ein­an­der­zu­set­zen. Somit kön­nen mehr inne­re Ruhe und Geduld erlernt wer­den. Auch bei Schlaf­stö­run­gen kann sich eine sanf­te Yoga-Ein­heit sehr posi­tiv aus­wir­ken.
  3. Opti­ma­le Hor­mon­ba­lan­ce: Vie­le Übun­gen wir­ken beru­hi­gend und haben einen posi­ti­ven Ein­fluss auf den hor­mo­nel­len Haus­halt. So kön­nen die Übun­gen wirk­sam Stress redu­zie­ren und den Cor­tisol­spie­gel im Kör­per sen­ken.
  4. Mehr Selbst­ver­trau­en: Ein regel­mä­ßi­ges Trai­ning hilft dabei, sich selbst­be­wuss­ter mit dem eige­nen Umfeld aus­ein­an­der­zu­set­zen und zu mehr inne­rer Kraft zu fin­den.
  5. Über­schüs­si­ges Gewicht redu­zie­ren: Nicht nur zur Ent­span­nung ist das Trai­ning geeig­net, son­dern auch zum Abneh­men. Vie­le For­men sind sehr for­dernd und spre­chen gezielt die tief lie­gen­de Mus­ku­la­tur an. Vie­le Übun­gen sind kom­bi­niert mit Ele­men­ten aus dem Aero­bic oder dem Pila­tes und wir­ken somit als effek­ti­ves Ganz­kör­per­trai­ning für eine schlan­ke und schö­ne Kör­per­sil­hou­et­te.

Quellen

  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/152826/Yoga-Die-positive-Kraft-des-Yoga
  • https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html
  • https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/903-rtkl-alternative-medizin-wie-und-warum-wirkt-yoga-das-sagt-die-wissenschaft

Yoga – Trai­ning für Kör­per, Geist und See­le

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