Rauchstopp zum Weltnichtrauchertag

    Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den
    Rauchstopp Person lehnt Zigarette ab
    Der erste Schritt zum Nichtraucher ist der feste Entschluss.

    Endlich frei durchatmen! So erholt sich Ihr Körper!

    Spie­len Sie schon län­ger mit dem Gedan­ken, mit dem Rau­chen auf­zu­hö­ren? Dann neh­men Sie doch den Welt­nicht­rau­cher­tag am 31. Mai zum Anlass, um den Rauch­stopp end­lich anzu­pa­cken. Wäre es nicht toll, wie­der frei durch­at­men zu kön­nen oder kei­nen mor­gend­li­chen Hus­ten zu haben? Erfah­ren Sie in die­sem Arti­kel, wie sich Ihr Kör­per und ins­be­son­de­re Ihre Lun­ge nach dem Rauch­stopp erholt.

    Das Wich­tigs­te in Kür­ze:
    • Rund 80 % der Lun­gen­krebs­fäl­le ent­ste­hen durch Rau­chen
    • Bereits nach 5 rauch­frei­en Jah­ren ist das Lun­gen­krebs­ri­si­ko hal­biert
    • Das Herz­in­farkt­ri­si­ko ist bei Rau­chern deut­lich erhöht

    Die Lunge leidet unter jeder gerauchten Zigarette

    Mit jedem Zug an der Ziga­ret­te beför­dern Sie über 5.000 che­mi­sche Stof­fe in Ihre Lun­ge, vie­le davon sind gesund­heits­schäd­lich oder sogar krebs­er­re­gend. Der gif­ti­ge Rauch för­dert Ent­zün­dungs­re­ak­tio­nen, schä­digt Gewe­be und ver­stärkt und ver­än­dert die Schleim­bil­dung der Bron­chi­en. Der Selbst­rei­ni­gungs­me­cha­nis­mus Ihrer Lun­ge wird durch das Rau­chen ver­schlech­tert, da unter ande­rem Flim­mer­här­chen zer­stört wer­den, die nor­ma­ler­wei­se Fremd­stof­fe aus den Atem­we­gen abtrans­por­tie­ren. Lun­gen­bläs­chen wer­den durch den Tabak­rauch zer­stört und das Immun­sys­tem wird beein­träch­tigt.

    Da ver­wun­dert es nicht, dass bereits jun­ge Rau­cher häu­fi­ger unter Atem­wegs­be­schwer­den lei­den und es bei lang­jäh­ri­gen Rau­chern zu chro­ni­schem Hus­ten, Aus­wurf, Atem­not und einer Funk­ti­ons­schä­di­gung der Lun­ge kommt. Rund 80 % der Lun­gen­krebs­fäl­le sind eine Fol­ge des Rau­chens. Auch die „chro­nisch obstruk­ti­ve Lun­gen­er­kran­kung“ (COPD) ent­steht fast aus­schließ­lich durch das Rau­chen. Aber auch weni­ger schwer­wie­gen­de Erkran­kun­gen wie eine Bron­chi­tis oder eine Lun­gen­ent­zün­dung tre­ten bei Rau­chern häu­fi­ger auf als bei Nicht­rau­chern. Auch Asth­ma und Atem­wegs­er­kran­kun­gen ver­lau­fen bei Rau­chern schwer­wie­gen­der.

    Dank Rauchstopp endlich wieder frei durchatmen

    Nach dem Rauch­stopp erho­len sich die Flim­mer­här­chen wie­der und wer­den neu gebil­det, sodass sich die Rei­ni­gungs­funk­ti­on der Lun­ge ver­bes­sert. Der ver­schmutz­te Schleim wird anschlie­ßend aus der Lun­ge her­aus trans­por­tiert. Bereits drei Tage nach der letz­ten Ziga­ret­te bes­sern sich die Atem­wegs­funk­tio­nen. Sie wer­den also sehr schnell mer­ken, dass Sie wie­der bes­ser Luft bekom­men und Ihnen for­dern­de Tätig­kei­ten, wie bei­spiels­wei­se das Trep­pen­lau­fen, leich­ter fal­len wer­den. Sport und Bewe­gung brin­gen mit einer stär­ke­ren Lun­gen­funk­ti­on eben­falls mehr Freu­de mit sich. Woche für Woche rei­nigt und rege­ne­riert sich die Lun­ge. Hus­ten, Kurz­at­mig­keit und die ver­stopf­ten Nasen­ne­ben­höh­len gehen zurück. Auch das Krebs­ri­si­ko redu­ziert sich. Bereits nach 5 Jah­ren hat sich ihr Lun­gen­krebs­ri­si­ko hal­biert.

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    Der gesamte Körper atmet auf

    Nicht nur die Lun­ge und die Atem­we­ge pro­fi­tie­ren vom Rauch­stopp. Bereits 10 Minu­ten nach der letz­ten Ziga­ret­te nor­ma­li­siert sich der erhöh­te Puls und Blut­druck, da Niko­tin zu einer Ver­en­gung der Blut­ge­fä­ße führt. Die Durch­blu­tung wird bes­ser, sodass Hän­de und Füße wie­der eine nor­ma­le Tem­pe­ra­tur anneh­men. Nach 8 Stun­den ist der Koh­len­stoff­mon­oxid-Spie­gel wie­der auf einem nor­ma­len Niveau. Koh­len­stoff­mon­oxid wird über den Ziga­ret­ten­rauch ein­ge­at­met und hat führt dazu, dass weni­ger Sauer­stoff im Blut trans­por­tiert wer­den kann und somit der gesam­te Kör­per schlech­ter mit Sauer­stoff ver­sorgt wird. Rau­chen schä­digt außer­dem die Blut­ge­fä­ße und för­dert die Gefäß­ver­kal­kung, sodass das Herz­in­farkt­ri­si­ko bei Rau­chern stark erhöht ist. Bereits 24 Stun­den nach der letz­ten Ziga­ret­te sinkt das Herz­in­farkt­ri­si­ko ab, nach einem Jahr als Nicht­rau­cher hat sich das Risi­ko hal­biert. Sehr schnell wer­den Sie eine Ver­än­de­rung Ihres Geschmacks- und Geruchs­sinns fest­stel­len. Die­se Sin­ne inten­si­vie­ren sich bereits nach zwei bis drei Tagen infol­ge des Rauch­stopps.

    Durch all die gesund­heit­li­chen Ver­bes­se­run­gen steigt zudem die Lebens­er­war­tung an, sodass Sie sich und Ihren Liebs­ten durch den Rauch­stopp ein paar wei­te­re Lebens­jah­re schen­ken. Unab­hän­gig von der Gesund­heit bie­tet der Rauch­stopp noch ganz ande­re Vor­tei­le. Sie kön­nen das Geld, das zuvor für Ziga­ret­ten und Tabak aus­ge­ge­ben wur­de in ande­re Din­ge inves­tie­ren und die gewon­ne­ne Zeit durch aus­blei­ben­de Rau­cher­pau­sen effi­zi­en­ter nut­zen. Vor allem aber befrei­en Sie sich von Zwän­gen sowie der Sucht nach Niko­tin.

    Für einen Rauchstopp ist es nie zu spät

    Viel­leicht sagen Sie sich, dass es nach so vie­len Jah­ren des Rau­chens nun sowie­so zu spät ist, um mit dem Rau­chen auf­zu­hö­ren. Das ist Falsch! Ein Rauch­stopp lohnt sich immer – in jedem Alter sowie unab­hän­gig der Rau­cher­jah­re. Selbst wenn bereits ers­te Fol­ge­er­kran­kun­gen auf­ge­tre­ten sind und Sie bei­spiels­wei­se an COPD lei­den oder bereits einen Herz­in­farkt erlit­ten, bewirkt ein Rauch­stopp enorm viel.

    Am bes­ten ist es, Sie las­sen es erst gar nicht so weit kom­men. Also packen Sie den Rauch­stopp an, auch wenn Sie mög­li­cher­wei­se bereits geschei­ter­te Auf­hör­ver­su­che hin­ter sich haben. Holen Sie sich pro­fes­sio­nel­le Unter­stüt­zung, damit Ihr Rauch­stopp die­ses Mal erfolg­reich ver­läuft. Health Rise bie­tet Ihnen im Shop zer­ti­fi­zier­te hilf­rei­che Nicht­rau­cher­kur­se an, die Sie moti­vie­ren und coa­chen und so erfolg­reich ans Ziel füh­ren.

    Janine  Mast
    Unse­re Exper­tin: Jani­ne MastErnäh­rungs­me­di­zi­ne­rin

    Jani­ne Mast ist mit Leib und See­le Ernäh­rungs­me­di­zi­ne­rin. Ihr liegt es am Her­zen, Men­schen auf dem Weg zu einem gesun­den Lebens­stil zu beglei­ten, zu moti­vie­ren und zu unter­stüt­zen. Denn Gesund­heit ist unser höchs­tes Gut. Zusam­men mit einem Team von Lun­gen­fach­ärz­ten und Tabak­ent­wöh­nern, Sport- und Ernäh­rungs­wis­sen­schaft­lern möch­te sie mit dem Online­pro­gramm Nicht­rau­cher­Hel­den mög­lichst vie­len Rau­chern den Weg in ein rauch­frei­es Leben ermög­li­chen.

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