Lebensmittel gegen niedrigen Blutdruck

Lebensmittel gegen niedrigen Blutdruck

Lebensmittel gegen niedrigen Blutdruck

Oft wird einem zu hohen Blut­druck, auch Hyper­to­nie, mit­samt ein­her­ge­hen­den Gefah­ren viel Auf­merk­sam­keit geschenkt — ein nied­ri­ger Blut­druck fin­det hin­ge­gen nur sel­ten Erwäh­nung. Der nied­ri­ge Blut­druck ist gesund­heit­lich zwar weni­ger schäd­lich, als eine Hyper­to­nie, wird von Betrof­fe­nen jedoch meist als sehr unan­ge­nehm emp­fun­den. Neben Kon­zen­tra­ti­ons­schwä­che, Schwin­del und Unwohl­sein belas­tet auch eine ste­ti­ge Müdig­keit die Betrof­fe­nen im All­tag enorm. Neben einer gesun­den Lebens­wei­se gibt es jedoch auch eini­ge Lebens­mit­tel, die schnell Abhil­fe schaf­fen kön­nen und leicht in den Tages­ab­lauf zu inte­grie­ren sind.

Was ist ein niedriger Blutdruck?

Der Blut­druck eines Men­schen beschreibt die Inten­si­tät des Drucks, mit dem das Blut vom Her­zen in die Gefä­ße gepumpt wird. Von nied­ri­gem Blut­druck, auch Hypo­to­nie genannt, wird gespro­chen, wenn der Blut­druck unter 100/60mmHg sinkt. Fällt der Druck in den Arte­ri­en ab, so wird die Blut­ver­sor­gung der Orga­ne ein­ge­schränkt, was zahl­rei­che Sym­pto­me zur Fol­ge haben kann.

Symptome

Vie­le Men­schen leben trotz eines nied­ri­gen Blut­drucks völ­lig beschwer­de­frei. Bei ande­ren wie­der­um kann es sowohl kurz­zei­tig als auch über einen län­ge­ren Zeit­raum zu fol­gen­den Sym­pto­men kom­men:

Ursachen

Neben einer gene­ti­schen Ver­an­la­gung oder chro­ni­schen Erkran­kun­gen sind meist die eige­ne Lebens­wei­se sowie äuße­re Ein­flüs­se die Grün­de für einen nied­ri­gen Blut­druck. Dazu gehö­ren:

Was tun bei Hypotonie?

Abge­se­hen von Wech­sel­du­schen, Aus­dau­er­sport oder ein­fach nur einer aus­rei­chen­den Bewe­gung an der fri­schen Luft, gibt es auch zahl­rei­che Lebens­mit­tel, die in einem Moment des Unwohl­seins Lin­de­rung brin­gen kön­nen.

Getränke

  • Was­ser: Meist geht ein nied­ri­ger Blut­druck mit einer Dehy­dra­ti­on ein­her. Daher soll­te auf eine Flüs­sig­keits­zu­fuhr von min­des­tens zwei Litern pro Tag geach­tet wer­den.
  • Kaf­fee: Der wohl bekann­tes­te Mun­ter­ma­cher ist der Kaf­fee, der mit sei­nem ent­hal­te­nen Kof­fe­in den Blut­druck schnell anstei­gen las­sen kann. Es ist jedoch Vor­sicht vor zu gro­ßen Men­gen gebo­ten, da die­ser schnell zu einem Blut­hoch­druck füh­ren kann.
  • Grü­ner oder schwar­zer Tee: Wem Kaf­fee zu stark ist oder wer die­sen nicht ver­trägt, der kann zur bekömm­li­che­ren Vari­an­te grei­fen. Grü­ner oder schwar­zer Tee haben eine ange­nehm anre­gen­de Wir­kung.
  • Kom­bu­cha Tee: Der Kom­bu­cha Tee ist ein All­round­ta­lent, das neben einer güns­ti­gen Wir­kung auf die Darm­flo­ra auch für sei­ne blut­druck­re­gu­lie­ren­de Wir­kung bekannt ist.
  • Sport­ler­ge­trän­ke: Die meis­ten Sport­ge­trän­ke sind iso­to­nisch. Das bedeu­tet, dass sie die­sel­be Kon­zen­tra­ti­on von Nähr­stof­fen beinhal­ten, wie sie auch im mensch­li­chen Blut vor­kom­men. Sie beinhal­ten Mine­ra­li­en, wie Magne­si­um, Kali­um und Natri­um.

Feste Nahrung

  • Süß­holz­wur­zel: Die Süß­holz­wur­zel ist für die gesun­de Funk­ti­on der Nie­ren zustän­dig. Dabei hilft sie aus­ge­zeich­net gegen chro­ni­sche Müdig­keit und schenkt viel Ener­gie. Die Süß­holz­wur­zel fin­det sich unter ande­rem in Kräu­ter­li­kö­ren, Hus­ten­säf­ten und spe­zi­el­len Tee­sor­ten. Apo­the­ken bie­ten zudem Lakritz mit einem beson­ders hohen Anteil an Süß­holz­saft an.
  •  Scho­ko­la­de: Scho­ko­la­de ent­hält den Stoff Theo­bro­min, der für eine Ver­bes­se­rung der Herz­fre­quenz sorgt und den Blut­druck erhöht. Dabei soll­te jedoch eher zur Zart­bit­ter-Vari­an­te gegrif­fen wer­den, da die­se mehr Kakao und weni­ger Zucker ent­hält.
  • Salz: Wäh­rend die meis­ten Men­schen auf ihren Salz­kon­sum ach­ten müs­sen, dür­fen Hypo­to­ni­ker ger­ne nach­sal­zen. Durch das Salz steigt näm­lich der für den Blut­druck wich­ti­ge Natri­um­ge­halt im Blut an.
  •  Gewür­ze: Gewür­ze wie Ros­ma­rin, Ing­wer, Pfef­fer und Chi­li wär­men nicht nur von innen, son­dern wir­ken durch ihre Scharf­stof­fe stoff­wech­sel­an­re­gend und blut­druck­stei­gernd. Ros­ma­rin und Ing­wer kön­nen alter­na­tiv auch als Tee kon­su­miert wer­den.