Intervallfasten – Diät ohne Risiko?

Intervall Fasten

Intervallfasten – Diät ohne Risiko?

Intervallfasten – Diät ohne gesundheitliches Risiko?

Das Inter­vall­fas­ten ist kei­ne, wie man anneh­men möch­te, Diät der Neu­zeit. Inter­vall­fas­ten ist der moder­ne Begriff für eine im Prin­zip alte Ernäh­rungs­wei­se. Frü­her, als wir noch von Acker­bau und Vieh­zucht leb­ten, war sie den Umstän­den geschul­det und beruh­te auf dem Man­gel an Nah­rungs­mit­teln. Sie wur­de vor eini­ger Zeit wie­der neu ent­deckt und hat gegen­über her­kömm­li­chen Diä­ten den Vor­teil, dass man nicht in den Hun­ger­stoff­wech­sel fällt, der jeden Diä­ter­folg zunich­tema­chen kann. Die meis­ten Diä­ten enden, anders als das Inter­vall­fas­ten, meist damit, dass der Jo-Jo-Effekt alles wie­der zunich­temacht. Das ist beim Inter­vall­fas­ten, wenn man es rich­tig macht, nicht so.

Warum funktioniert abnehmen durch Intervallfasten?

Der Grund ist sim­pel. Der Kör­per stellt in Not­zei­ten auf den soge­nann­ten Hun­ger­stoff­wech­sel um. Das bedeu­tet, dass er mit einer redu­zier­ten Kalo­ri­en­zahl vor­lieb­nimmt. Und dabei bleibt er nach so einer Diät, die man müh­sam durch­ge­hal­ten hat, dann auch noch eine gan­ze Wei­le. Sobald die Diät been­det ist und man sich wie­der her­kömm­lich ernährt, legt der Kör­per wie­der Depots für Not­zei­ten an. So ent­steht der Jo-Jo-Effekt. Beim Inter­vall­fas­ten pas­siert genau das nicht. Der Kör­per redu­ziert nicht sei­nen Kalo­ri­en­be­darf, weil die Pha­sen, in denen weni­ger oder gar nichts geges­sen wird, nicht lan­ge genug andau­ern.

Wie funktioniert das Abnehmen mit Intervallfasten?

Das ist ganz ein­fach. Der Kör­per stellt in den kur­zen Pha­sen, in denen es nichts oder weni­ger zu Essen gibt, auf Fett­ver­bren­nung um. Man muss kei­nem groß­ar­ti­gen Plan ver­fol­gen, kei­ne teu­ren Shakes trin­ken und kei­ne Punk­te berech­nen. Da man auf Nichts ver­zich­tet, muss man auch nicht mit einem diät­be­ding­ten Nähr­stoff- oder Vit­amin­man­gel rech­nen. Man benö­tigt nur ein wenig Geduld bei die­ser Art der Diät. Es ist aber ohne­hin bes­ser für den Orga­nis­mus, lang­sam abzu­neh­men und nicht rapi­de.

Die verschiedenen Formen des Intervallfastens

Bei die­ser Art abzu­neh­men, gibt es ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten. Jeder, der gern ein wenig Gewicht ver­lie­ren möch­te, kann sich dabei die Metho­de her­aus­su­chen, die am bes­ten zu ihm passt. Grob gesagt gibt es zwei ver­schie­de­ne Ver­sio­nen. Zum einen kann man gan­ze Tage fas­ten oder mit einer sehr gerin­gen Kalo­ri­en­zu­fuhr aus­kom­men, um am fol­gen­den Tag weit­ge­hend nor­mal zu essen oder man fas­tet etwa 2/3 des Tages und isst in der übri­gen Zeit “nor­mal”, aber natür­lich nicht hoch­ka­lo­risch.

Die soge­nann­te 8-Stun­den-Diät bezie­hungs­wei­se 16:8 Diät funk­tio­niert so, dass in einem Zeit­raum von 8 Stun­den nor­mal geges­sen wer­den darf. Dafür muss man sei­ne nor­ma­len Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten nicht oder nur gering­fü­gig ändern, um abzu­neh­men. Wenn auf Kalo­ri­en­bom­ben wie Fast Food ver­zich­tet wird, stellt sich ein posi­ti­ver Effekt meist rasch ein. Danach folgt ein Zeit­raum von 16 Stun­den, in dem gefas­tet wird und in dem man aus­schließ­lich kalo­ri­en­freie Geträn­ke kon­su­mie­ren darf. Das kann Mine­ral­was­ser, unge­süß­ter Tee oder schwar­zer Kaf­fee sein. Schon der Tee­löf­fel Zucker im Tee oder die Milch im Kaf­fee wären aber zu viel, auch ein biss­chen Saft im Mine­ral­was­ser, um dar­aus eine Schor­le zu machen, ist bei der 8-Stun­den-Diät tabu, denn alles wür­de dazu füh­ren, dass die gewünsch­te Fett­ver­bren­nung unter­bro­chen wird. Wem eine Fas­ten­zeit von 16 Stun­den zu Beginn zu lang ist, der kann auch erst ein­mal mit 12 Stun­den anfan­gen und die­se Pha­se lang­sam stei­gern.

Die ande­re Metho­de sind Diät-Tage. Wer es mit dem Abneh­men sehr eilig hat, kann im Wech­sel an einem Tag nor­mal essen, aber am kom­men­den Tag nichts oder maxi­mal 500 Kalo­ri­en. Wer sich mehr Zeit las­sen möch­te, legt ein oder zwei Diät­ta­ge in die­ser Art pro Woche ein. Auch so kommt es zur rei­nen Fett­ver­bren­nung, die gesund ist und dem Kör­per in aller Regel nicht scha­det und den gro­ßen Vor­teil hat, dass so eine Gewichts­ab­nah­me dau­er­haft ist und kei­nen Jo-Jo-Effekt nach sich zie­hen soll­te.