Ingwer, Ginseng und Co. – gesunde Wurzeln

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 12.07.2019 Lesezeit: 8 Minuten

Egal ob leich­te Ver­let­zun­gen, Schlaf­stö­run­gen, Magen-Darm-Beschwer­den oder Kopf­schmer­zen – Heil­pflan­zen wie Ing­wer kön­nen bei diver­sen gesund­heit­li­chen Beschwer­den und Pro­ble­men hel­fen.

Um einen guten Halt im Boden zu haben, braucht jede Pflan­ze eine Wur­zel. Die­se dient ihr in ers­ter Linie als Nähr­stoff­de­pot: Im Herbst lagert die Pflan­ze alle Nähr­stof­fe in der Wur­zel ein und stellt somit die Über­win­te­rung sicher.

Auch der Mensch kann von die­sen Pflan­zen­wur­zeln pro­fi­tie­ren, denn so man­che Knol­le ent­hält wert­vol­le Inhalts­stof­fe in hoch kon­zen­trier­ter Form.

Lesen Sie hier mehr zu die­sen beson­de­ren Heil­wur­zeln.

Ingwer Wirkung
Ingwer, Ginseng und Co. – gesunde Wurzeln

Ingwer – eine Wunderknolle mit breitem Anwendungsspektrum

Ing­wer fin­det sowohl als Küchen­ge­würz als auch als Heil­pflan­ze eine viel­sei­ti­ge Ver­wen­dung. Die Knol­le ent­hält zahl­rei­che wert­vol­le äthe­ri­sche Öle, Gin­ge­ro­le und Harz.

Das bringt Ing­wer für die Gesund­heit:
  • Ing­wer ent­hält viel Vit­amin C.
  • Die Ing­werknol­le ent­hält zahl­rei­che Mine­ral­stof­fe und Vit­ami­ne wie Magne­si­um, Kal­zi­um, Kali­um, Phos­phor, Natri­um und Eisen.
  • Ing­wer wirkt anti­bak­te­ri­ell.
  • Die Knol­le trägt zu einer gesun­den Darm­flo­ra bei und eig­net sich sehr gut zur Lin­de­rung von Rei­se­be­schwer­den wie Brech­reiz und Übel­keit.
  • Der Ing­wer för­dert den Stoff­wech­sel und regt die Durch­blu­tung an. Die Scharf­stof­fe hal­ten das Blut dünn­flüs­sig.
  • Ing­wer stei­gert die Magen­saft- und Spei­chel­se­kre­ti­on. Zudem för­dert die Wur­zel­knol­le den Gal­len­fluss.
  • Die­se Wur­zel kann auch bei Erkran­kun­gen wie Arthro­se oder Rheu­ma sehr posi­ti­ve Resul­ta­te bei der Lin­de­rung von Sym­pto­men erzie­len.
  • Die Wur­zel stärkt das Immun­sys­tem und hilft bei Erkäl­tun­gen, Hals­schmer­zen und Hus­ten. Eben­so hemmt Ing­wer die Ver­meh­rung von Viren.
  • Die Wur­zel­knol­le regt den Stoff­wech­sel an und för­dert die Fett­ver­bren­nung. Somit kann Ing­wer eine Diät sehr wirk­sam unter­stüt­zen.

Das Geheim­nis des Ing­wers sind also sei­ne Scharf­stof­fe Gin­ge­rol und Sho­gaol.

In sei­ner Zusam­men­set­zung ähnelt der Scharf­stoff Gin­ge­rol der Ace­tyl­sa­li­cyl­säu­re, die vie­le Men­schen aus Schmerz­mit­tel­prä­pa­ra­ten ken­nen. Aus die­sem Grund wird Ing­wer auch als das „Aspi­rin der Natur“ bezeich­net: Es hat eine schleim­lö­sen­de, ent­zün­dungs­hem­men­de und schmerz­lin­dern­de Wir­kung.

Ing­wer­tee ist ein sehr belieb­tes Mit­tel gegen Ver­dau­ungs­be­schwer­den wie Blä­hun­gen oder Bauch­krämp­fe. Wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en konn­ten zudem auf­zei­gen, dass Ing­wer­wi­ckel sehr wirk­sam gegen mus­ku­lä­re Ver­span­nun­gen oder einem Hexen­schuss ein­ge­setzt wer­den kön­nen.

Die äthe­ri­schen Öle machen rund drei Pro­zent der Wur­zel­knol­le aus.

Vor­sicht bei Fie­ber:

Wer bei­spiels­wei­se im Rah­men eines grip­pa­len Infek­tes unter Fie­ber lei­det, soll­te rei­nes Was­ser trin­ken und auf den Genuss von Ing­wer­tee ver­zich­ten. Die Scharf­stof­fe der Knol­le akti­vie­ren näm­lich die kör­per­ei­ge­nen Wär­me­re­zep­to­ren und las­sen dadurch das Fie­ber noch wei­ter anstei­gen.

marktplatz

Ginseng – aktiviert den Geist und belebt den Körper

Korea, das nord­öst­li­che Chi­na sowie Sibi­ri­en ist die Hei­mat des Gin­sengs. Zu medi­zi­ni­schen Heil­zwe­cken wer­den vor allem die Wur­zeln der Pflan­ze ver­wen­det.

Gin­seng ent­hält unter­schied­li­che Inhalts­stof­fe: Der wich­tigs­te inhalt­li­che Bestand­teil sind die soge­nann­ten Gin­seno­si­de. Dadurch ent­fal­tet die Wur­zel ihre blut­druck­sen­ken­den, ent­zün­dungs­hem­men­den und krampf­lö­sen­den Eigen­schaf­ten. Je höher die Kon­zen­tra­ti­on der Gin­seno­si­de ist, des­to bes­ser ist die Qua­li­tät der Wur­zel: Alle medi­zi­ni­schen Pro­duk­te müs­sen in Deutsch­land einen Gehalt von min­des­tens 1,5 Pro­zent Gin­seno­si­de beinhal­ten.

Wei­te­re wert­vol­le Inhalts­stof­fe im Gin­seng sind Phy­toste­ro­le, äthe­ri­sche Öle, Ami­no- und Fett­säu­ren. Zudem ent­hält Gin­seng vie­le Mine­ral­stof­fe wie Magne­si­um, Selen, Kali­um, Kal­zi­um und Eisen sowie diver­se Spu­ren­ele­men­te und Vit­ami­ne. All die­se Bestand­tei­le wir­ken zusam­men und ent­fal­ten somit ihre gesund­heits­för­dern­den Wir­kun­gen.

Je älter und grö­ßer die Gin­seng-Pflan­ze ist, des­to höher ist die Kon­zen­tra­ti­on ihrer hoch­wer­ti­gen Inhalts­stof­fe. Beson­ders in den klei­nen, äuße­ren Pflan­zen­wur­zeln sind die Wirk­stof­fe ent­hal­ten, mehr noch als in der Haupt­wur­zel.

Dem Gin­seng wer­den ver­schie­de­ne Wir­kun­gen nach­ge­sagt: So regt er bei­spiels­wei­se die Gedächt­nis­leis­tung an und stärkt die Nie­ren- sowie die Herz­funk­ti­on.

Gin­seng kommt bei fol­gen­den Beschwer­den zum Ein­satz:
  • Blut­hoch­druck
  • Dia­be­tes
  • Leber­er­kran­kun­gen
  • geschwäch­tes Immun­sys­tem
  • Krebs­er­kran­kun­gen
  • chro­ni­sche Erschöp­fung und Müdig­keit
  • ver­min­der­te Leis­tungs­fä­hig­keit
  • Stress
  • Wech­sel­jah­res­be­schwer­den
  • Arte­rio­skle­ro­se
  • Kon­zen­tra­ti­ons­pro­ble­me

Wich­tig:

Gin­seng wirkt nicht direkt gegen Erkran­kun­gen, son­dern hat viel­mehr posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf den gesam­ten mensch­li­chen Kör­per: Der Orga­nis­mus wird gestärkt und ist dadurch bes­ser in der Lage, sich gegen diver­se Krank­hei­ten zur Wehr zu set­zen. Indem Gin­seng-Pro­duk­te auf­ge­nom­men wer­den, spal­tet der Darm die wert­vol­len Gin­seno­si­de zu Stoff­wech­sel­pro­duk­ten um. Sie wer­den anschlie­ßend über den Blut­kreis­lauf auf­ge­nom­men und stär­ken ins­be­son­de­re die Immun­ab­wehr.

Wer Gin­seng nur kurz­zei­tig und in der emp­foh­le­nen Dosie­rung anwen­det, muss in der Regel nicht mit uner­wünsch­ten Risi­ken und Neben­wir­kun­gen rech­nen.

Bei lang­fris­ti­ger Anwen­dung oder einer höhe­ren Dosis kann es gele­gent­lich zu Schlaf­lo­sig­keit kom­men.

In sel­te­nen Fäl­len kann Gin­seng fol­gen­de Neben­wir­kun­gen her­vor­ru­fen:

  • Juck­reiz
  • Haut­aus­schlag
  • Appe­tit­lo­sig­keit
  • Schwin­del­ge­füh­le
  • Kopf­schmer­zen
  • Herz­ra­sen
  • Blut­druck­schwan­kun­gen
  • Durch­fall
  • Aus­blei­ben der Mens­trua­ti­ons­blu­tung
  • Öde­me (Was­ser­ein­la­ge­rung im Gewe­be)

Kurkuma – eine Wurzel für Gesundheit und Schönheit

Kur­ku­ma wird auch noch als indi­scher Safran oder Gelb­wurz bezeich­net und ist tat­säch­lich ein Super­food.

Kur­ku­ma gehört zur Gat­tung der Ingwer­ge­wäch­se, ist jedoch von der Ing­werknol­le leicht zu unter­schei­den: Kur­ku­ma ist wesent­li­cher gel­ber, daher auch die Bezeich­nung Gelb­wurz. Kur­ku­ma und Ing­wer duf­ten ähn­lich, jedoch schmeckt Kur­ku­ma wür­zi­ger und bit­te­rer als die Ing­werknol­le.

In der Wur­zel ste­cken zahl­rei­che wert­vol­le Spu­ren­ele­men­te, Vit­ami­ne und Mine­ral­stof­fe:

  • Vit­amin B1, B2, B3 und B6
  • Vit­amin C
  • Magne­si­um
  • Kal­zi­um
  • Eisen
  • Kali­um
  • Zink
Wir­kung der Kur­ku­ma-Wur­zel:
  • Kur­ku­ma ent­hält beson­ders vie­le Anti­oxi­dan­ti­en: Freie schäd­li­che Radi­ka­le wer­den abge­fan­gen und auf die­se Wei­se Zell­schä­den ver­hin­dert.
  • Kur­ku­ma soll das Wachs­tum von mali­gnen (bös­ar­ti­gen) Krebs­zel­len redu­zie­ren.
  • Die Wur­zel soll gegen rheu­ma­ti­sche Erkran­kun­gen hel­fen.
  • Kur­ku­ma soll gegen Arthri­tis hel­fen.
  • Die Wur­zel lin­dert wirk­sam Ver­dau­ungs­be­schwer­den: Die Leber wird dazu ange­regt, mehr Gal­len­säu­re zu pro­du­zie­ren. Dadurch wer­den Nah­rungs­fet­te ver­dau­li­cher. Zudem lin­dert das Gewürz Beschwer­den wie Völ­le­ge­fühl und Blä­hun­gen. Sie hilft zudem bei Sod­bren­nen, schmerz­haf­ten Krämp­fen, Ver­stop­fung und auch Durch­fall.
  • Kur­ku­ma senkt den Spie­gel des schäd­li­chen LDL-Cho­le­ste­rins im Blut.

Je fri­scher die Wur­zel der Kur­kum­a­pflan­ze ist, des­to mehr wert­vol­le Mine­ral­stof­fe und Vit­ami­ne sind dar­in ent­hal­ten. Sie ist dann gesün­der und schmeckt auch wesent­lich aro­ma­ti­scher.

Kur­ku­ma hat ein breit gefä­cher­tes Anwen­dungs­spek­trum:

  • Für strah­lend wei­ße Zäh­ne: Kur­ku­ma hellt ver­färb­te Zäh­ne auf und schenkt auf die­se Wei­se ein schö­nes Lächeln.
  • Heil­mit­tel bei Zahn­fleisch­ent­zün­dun­gen: Eine Kur­ku­ma-Pas­te aus Was­ser, ein wenig Salz und einem Tee­löf­fel Kur­ku­ma beru­higt ent­zün­de­tes Zahn­fleisch und wirkt gleich­zei­tig anti­bak­te­ri­ell. Die Pas­te unge­fähr zehn Minu­ten ein­wir­ken las­sen und anschlie­ßend gut aus­spü­len.
  • Für strah­lend schö­ne und gesun­de Haut: Die Bestand­tei­le der Kur­ku­ma-Wur­zel ent­fal­ten eine anti­ent­zünd­li­che Wir­kung und ver­min­dern die Talg­pro­duk­ti­on. Auf die­se Wei­se wer­den sehr effek­tiv Unrein­hei­ten und sogar Akne-Beschwer­den bekämpft. Die in Kur­ku­ma ent­hal­te­nen Anti­oxi­dan­ti­en ver­lang­sa­men zudem den Zell­al­te­rungs­pro­zess: Fei­ne Fält­chen und Lini­en kön­nen so auf natür­li­che Wei­se besei­tigt und der Haut mehr Elas­ti­zi­tät ver­lie­hen wer­den. Äußer­lich auf­ge­tra­gen redu­ziert Kur­ku­ma Pig­ment­fle­cken und sorgt somit für einen strah­lend schö­nen Teint.
  • Für eine nach­hal­ti­ge und gesun­de Gewichts­re­duk­ti­on: Vor allem der Haupt­wirk­stoff der Wur­zel, das soge­nann­te Cur­cu­min, ist ein wert­vol­ler Hel­fer im Rah­men einer Diät, denn er beein­flusst bei­spiels­wei­se die Ver­dau­ungs­pro­zes­se: Die Leber und die Gal­le wer­den dazu ange­regt, mehr Ver­dau­ungs­säf­te zu pro­du­zie­ren. Das pusht die Fett­ver­dau­ung maß­geb­lich. Über die Nah­rung auf­ge­nom­me­ne Fet­te kön­nen somit schnel­ler aus dem Kör­per wie­der her­aus­be­för­dert wer­den, bevor sie sich an den Pro­blem­zo­nen Bauch, Po und Bei­ne fest­set­zen. Eben­so bringt der Wirk­stoff die Hor­mo­ne wie­der ins Gleich­ge­wicht und regu­liert den Blut­zu­cker. Des Wei­te­ren ent­hält die Wur­zel beson­de­re Bit­ter­stof­fe, die für einen lang anhal­ten­den Sät­ti­gungs­ef­fekt sor­gen. Wis­sen­schaft­ler konn­ten mitt­ler­wei­le nach­wei­sen, dass Cur­cu­min chro­ni­schen Ent­zün­dungs­pro­zes­sen wirk­sam vor­beugt, die unter ande­rem Stoff­wech­sel­stö­run­gen ver­ur­sa­chen kön­nen.

Meerrettich – scharf und gesund

Auch hier ste­cken die wert­vol­len Inhalts­stof­fe vor allem in der Wur­zel der Pflan­ze: Beson­ders wirk­sam sind die Sub­stan­zen Sini­grin und Glu­co­nas­t­ur­ti­in. Des Wei­te­ren ent­hält die Meer­ret­tich­wur­zel Fla­vo­noi­de, wert­vol­le Enzy­me sowie Vit­amin B1, B2, Vit­amin C und wich­ti­ge Mine­ral­stof­fe.

Die Scharf­stof­fe sor­gen dafür, dass die Nase krib­belt und die Trä­nen flie­ßen. Doch das ist rich­tig gesund: Die in Meer­ret­tich ent­hal­te­nen Senf­öle hem­men näm­lich das Keim- und Bak­te­ri­en­wachs­tum.

Meer­ret­tich hilft bei:

  • Bla­sen­ent­zün­dun­gen
  • Mus­kel­schmer­zen
  • Grip­pa­len Infek­ten

Meer­ret­tich lässt sich frisch rei­ben über Gerich­te, als Umschlag (zum Bei­spiel bei Mus­kel­schmer­zen), als Brot­auf­strich oder ver­mischt mit Honig und Zucker als Tee-Auf­guss ver­wen­den.

Süßholzwurzel – für Magen und Atemwege

In der Süß­holz­wur­zel steckt das wert­vol­le Gly­cyrrhi­zin, das eine rund 50 Mal stär­ke­re Süß­kraft als Rohr­zu­cker hat. Zudem ent­hält die Wur­zel wert­vol­le sekun­dä­re Pflan­zen­stof­fe, soge­nann­te Fla­vo­noi­de, die eine posi­ti­ve Aus­wir­kung auf den Kör­per haben.

Die Süß­holz­wur­zel ent­hält zahl­rei­che hoch­wer­ti­ge Inhalts­stof­fe. Bis heu­te wur­den schon rund 400 ver­schie­de­ne Sub­stan­zen in die­ser Heil­wur­zel ent­deckt. Beson­ders wert­voll sind das Gly­cyrrhi­zin und das Cuma­rin.

Posi­ti­ve Wir­kun­gen der Süß­holz­wur­zel:
  • Die Süß­holz­wur­zel ist wirk­sam gegen Viren und Bak­te­ri­en.
  • Die Süß­holz­wur­zel ist wirk­sam gegen Pil­ze.
  • Die Süß­holz­wur­zel wirkt schmerz­lin­dernd.
  • Die Süß­holz­wur­zel erleich­tert das Abhus­ten, da sie schleim­lö­send wirkt.
  • Sie hilft bei grip­pa­len Infek­ten und Bron­chi­tis.
  • Die Süß­holz­wur­zel ver­schafft Lin­de­rung bei Reiz­ma­gen.
  • Die Wur­zel beru­higt die Magen­schleim­haut und hemmt den Erre­ger Heli­co­bac­ter Pylo­ri, der für Magen­schleim­haut­ent­zün­dun­gen ver­ant­wort­lich ist.

Vor­sicht:

  • Die Wur­zel soll­te wäh­rend der Schwan­ger­schaft, bei Dia­be­tes, bei Nie­ren­funk­ti­ons­stö­run­gen sowie bei Blut­hoch­druck nicht ange­wen­det wer­den.
  • Die Wur­zel kann Wech­sel­wir­kun­gen mit Cor­ti­son-Prä­pa­ra­ten oder bestimm­ten Herz­me­di­ka­men­ten haben. Vor der Ein­nah­me soll­te daher immer ein Arzt kon­sul­tiert wer­den.

Traubensilberkerze gegen Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden

Die­se Heil­pflan­ze gilt als sehr wirk­sam in der Lin­de­rung diver­ser Wech­sel­jah­res­be­schwer­den. Beson­ders bei Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den sowie bei Beschwer­den in der Meno­pau­se grei­fen vie­le Frau­en ger­ne zu pflanz­li­chen Hel­fern. Sie ver­spre­chen sich dabei ein Aus­blei­ben der Neben­wir­kun­gen klas­si­scher Hor­mon-Prä­pa­ra­te. Für zahl­rei­che Frau­en sind Mönchs­pfef­fer, Trau­ben­sil­ber­ker­ze, Säge­pal­me und Co. häu­fig eine emp­feh­lens­wer­te Alter­na­ti­ve zur Lin­de­rung der Beschwer­den. Medi­zi­ni­sche Exper­ten sind sich hier unter­ein­an­der jedoch noch unei­nig. Die Trau­ben­sil­ber­ker­ze besitzt östro­gen­ähn­li­che Eigen­schaf­ten. Sie greift somit in den Hor­mon­haus­halt der Frau ein und kann Beschwer­den wie nächt­li­che Schweiß­aus­brü­che oder Hit­ze­wal­lun­gen erfolg­reich lin­dern.

Die Trau­ben­sil­ber­ker­ze hilft bei:

  • Wech­sel­jah­res­be­schwer­den
  • Regel­schmer­zen
  • prä­men­stru­el­len Syn­drom

Vor­sicht:

  • Die Trau­ben­sil­ber­ker­ze kann schwe­re Leber­schä­di­gun­gen ver­ur­sa­chen. Seit dem Jahr 2009 ist daher ein ent­spre­chen­der Warn­hin­weis gesetz­lich ver­pflich­tend. Bevor die­se Pflan­ze also zur Anwen­dung kommt, soll­te unbe­dingt medi­zi­ni­scher Rat ein­ge­holt wer­den.
  • Sobald Neben­wir­kun­gen wie Magen-Darm-Pro­ble­me oder Urin­ver­fär­bun­gen auf­tre­ten, soll­te drin­gend ein Arzt auf­ge­sucht wer­den.



Baldrian – gegen Stress und Schlafstörungen

Seit sehr lan­ger Zeit ist Bal­dri­an ein geschätz­ter natür­li­cher Ruhe­stif­ter. Wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en konn­ten sei­ne Wir­kung ins­be­son­de­re bei Ner­vo­si­tät, inne­rer Unru­he und Schlaf­stö­run­gen nach­wei­sen.

In der Wur­zel der Bal­dri­an­pflan­ze ste­cken wert­vol­le äthe­ri­sche Öle, die sich beru­hi­gend auf den Kör­per aus­wir­ken: Die Inhalts­stof­fe inter­agie­ren mit den Zel­len des mensch­li­chen Ner­ven­sys­tems. Sie haben einen beson­de­ren Effekt auf den soge­nann­ten GABA-Neu­ro­trans­mit­ter. Auf die­se Wei­se wir­ken sie ent­kramp­fend und zugleich beru­hi­gend.

Bal­dri­an wirkt nicht sofort, son­dern soll­te regel­mä­ßig und über meh­re­re Wochen ein­ge­nom­men wer­den, um bes­te Resul­ta­te erzie­len zu kön­nen.

Bal­dri­an kann bei fol­gen­den Beschwer­den ein­ge­setzt wer­den:
  • Schlaf­stö­run­gen
  • Über­ar­bei­tung und über­mä­ßi­ger Stress
  • Magen­pro­ble­me
  • Prü­fungs­ängs­te und gestei­ger­te Ner­vo­si­tät
  • Reiz­bar­keit
  • Schwin­del­ge­füh­le
  • Kon­zen­tra­ti­ons­pro­ble­me

Ange­wen­det wer­den kann die Heil­wur­zel in unter­schied­li­chen Dar­rei­chungs­for­men wie bei­spiels­wei­se als Pul­ver, in Tablet­ten- oder auch in Dra­gee­form.

Beinwell – wirksam gegen Gelenk- und Muskelschmerzen

Die­se Pflan­ze wird beson­ders ger­ne bei Ent­zün­dun­gen, Mus­kel- und Gelenk­schmer­zen sowie bei schmerz­haf­ten Prel­lun­gen ein­ge­setzt.

Bein­well wirkt:
  • schmerz­lin­dernd
  • wund­rei­ni­gend
  • wund­hei­lend
  • abschwel­lend
  • ent­zün­dungs­hem­mend
  • durch­blu­tungs­för­dernd

Bein­well ist als tra­di­tio­nel­les Pflan­zen­arz­nei­mit­tel ein­ge­stuft und kommt beson­ders ger­ne bei den fol­gen­den Beschwer­den zur Anwen­dung:

  • Zer­run­gen und Prel­lun­gen
  • Ver­stau­chun­gen
  • Schwel­lun­gen und Schmer­zen in Gelen­ken und Mus­keln
  • Gelen­kar­thro­se
  • aku­ten Rücken­be­schwer­den
  • Seh­nen­schei­den­ent­zün­dun­gen
  • Schul­ter­ge­lenk­ent­zün­dung
  • Ver­bes­se­rung der Durch­blu­tung: In die­sem Zusam­men­hang wird Bein­well oft lokal ange­wen­det, damit die Pflan­ze gezielt ihre posi­ti­ve Wir­kung ent­fal­ten kann.

Ing­wer, Gin­seng und Co. – gesun­de Wur­zeln

Arti­kel bewer­ten



Dis­c­lai­mer
Nach oben