Immunsystem stärken durch Sauna und Wechselduschen

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Immunsystem stärken durch Sauna und Wechselduschen

Wenn es drau­ßen nass und unge­müt­lich wird, steigt das Risi­ko, sich zu erkäl­ten. Gera­de zu Beginn des Herbs­tes wer­den vie­le Men­schen krank. Hus­ten, Schnup­fen und Hei­ser­keit sind Sym­pto­me, die ver­gleichs­wei­se schnell wie­der ver­schwin­den. Doch eine star­ke Erkäl­tung kann Fol­ge­er­kran­kun­gen nach sich zie­hen wie bei­spiels­wei­se eine Lun­gen­ent­zün­dung. Daher ist es wich­tig, das Immun­sys­tem für den Herbst aus­rei­chend zu stär­ken. Der Besuch der Sau­na, die Anwen­dung von Wech­sel­du­schen und Fuß­bä­der sind hier­für geeig­ne­te Maß­nah­men.

Wirkung des Saunierens auf den Organismus

Das Sau­nie­ren hat für den Kör­per gleich meh­re­re posi­ti­ve Effek­te. Wer regel­mä­ßig in die Sau­na geht, wird fest­stel­len, dass sich das Haut­bild ver­bes­sert. Das liegt dar­an, dass der Stoff­wech­sel ange­regt wird und Schla­cken schnel­ler aus dem Kör­per abtrans­por­tiert wer­den. Gleich­zei­tig sorgt ein gut funk­tio­nie­ren­der Stoff­wech­sel für eine opti­ma­le Ver­sor­gung der Orga­ne mit Sauer­stoff. Die Zel­len rege­ne­rie­ren sich bes­ser, klei­ne Schä­den in den Orga­nen wie zum Bei­spiel in den Schleim­häu­ten wer­den repa­riert. Dies macht es Kei­men schwe­rer, die natür­li­che Haut­bar­rie­re zu durch­bre­chen und in den Orga­nis­mus ein­zu­drin­gen. Nicht nur die­ser Effekt stärkt das Immun­sys­tem. Die Ein­wir­kung von Hit­ze auf den Kör­per regt die Aus­schüt­tung von Glücks­hor­mo­nen an. Je mehr davon vor­han­den sind, des­to ent­spann­ter fühlt sich der Mensch. Wer weni­ger gestresst ist, wird sel­te­ner krank. Das Sau­nie­ren trai­niert die Gefä­ße. Ihnen gelingt es dann, mit dem Wech­sel von warm und kalt gut zurecht­zu­kom­men. Genau die­sem sind sie im Herbst stän­dig aus­ge­setzt. Die Räu­me sind geheizt, wäh­rend im Frei­en ers­te Minus­tem­pe­ra­tu­ren herr­schen. Regen und Sturm las­sen die Außen­tem­pe­ra­tu­ren oft noch deut­lich käl­ter erschei­nen. Wäh­rend des Sau­nie­rens pro­du­ziert der Orga­nis­mus mehr Sekre­te. Wer­den die­se abge­son­dert, schleust der Orga­nis­mus Viren und Bak­te­ri­en mit aus, die sich bereits im Kör­per befin­den.

Wie oft saunieren?

Gesun­den Men­schen wird emp­foh­len, die Sau­na ein­mal pro Woche auf­zu­su­chen. Dabei gilt es, eini­ge Regeln zu beach­ten. Vor dem Auf­su­chen der Sau­na wird geduscht, um auf der Haut befind­li­che Kei­me abzu­spü­len. Hin­ter­her soll­te sich abge­trock­net wer­den, damit der Kör­per schnel­ler schwitzt. Je nach­dem, wie trai­niert das Herz-Kreis­lauf-Sys­tem ist, wird sich die indi­vi­du­ell pas­sen­de Bank­rei­he aus­ge­sucht und sich auf ein Hand­tuch gesetzt oder gelegt. Ein Sau­na­gang soll­te etwa 15 Minu­ten betra­gen. Wäh­rend­des­sen kann ein Auf­guss die Luft­feuch­tig­keit auf unge­fähr 50 Pro­zent anstei­gen las­sen. Mehr als drei Sau­na­gän­ge pro Sau­na­be­such soll­ten nicht durch­ge­führt wer­den, damit das Herz-Kreis­lauf-Sys­tem nicht über­for­dert wird. Anschlie­ßend wird sich an der fri­schen Luft bewegt. Ein Sprung ins küh­le Nass sorgt für Abküh­lung. Ein war­mes Fuß­bad wärmt den Kör­per wie­der auf. Dann wird nach­ge­ruht.

Wann nicht saunieren?

Nicht allen Per­so­nen­grup­pen wird der Besuch der Sau­na ange­ra­ten. Men­schen mit Venen­er­kran­kun­gen, asth­ma­ti­schen Beschwer­den, ent­zünd­li­chen Sta­di­en bei Rheu­ma, Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen, Nie­ren­er­kran­kun­gen sowie ande­ren ent­zünd­li­chen Erkran­kun­gen soll­ten die Risi­ken mit dem behan­deln­den Arzt bespre­chen. Grund­sätz­lich soll­ten bereits erkäl­te­te Men­schen der Sau­na fern blei­ben.

Unterschied zwischen Sauna und Dampfbad

In der Sau­na herr­schen je nach Art zwi­schen 80 und 110 Grad Cel­si­us, wäh­rend das Dampf­bad deut­lich weni­ger auf­heizt. Hier muss mit Tem­pe­ra­tu­ren um 42 Grad Cel­si­us gerech­net wer­den. Aus die­sem Grun­de kön­nen eini­ge Per­so­nen, die die Sau­na nicht besu­chen dür­fen, vom Dampf­bad pro­fi­tie­ren. Auch für Men­schen mit nied­ri­gem Blut­druck ist das Dampf­bad eher zu emp­feh­len. Zu beach­ten ist, dass die Luft­feuch­tig­keit in Letz­te­rem viel höher ist. Sie liegt bei nahe­zu 100 Pro­zent.

Wirkung von Wechselduschen und Fußbädern auf den Organismus

Wer sein Immun­sys­tem zu Hau­se stär­ken möch­te, kann täg­li­che Wech­sel­du­schen und Fuß­bä­der anwen­den. Auch sie trai­nie­ren die Blut­ge­fä­ße und somit das Herz-Kreis­lauf-Sys­tem. Beim Wech­sel­du­schen wird der Kör­per zunächst warm abge­duscht. Anschlie­ßend wird der kal­te Was­ser­strahl, begin­nend an den Füßen, über die Bei­ne in die Rich­tung des Ober­kör­pers geführt. Dann wird er von den Hän­den über die Arme auf­wärts bis zu den Schul­tern geführt. Nach dem Abdu­schen des Rückens lei­tet man den kal­ten Strahl über den Bauch und die Brust. Für ein Wech­sel­fuß­bad wer­den die Füße abwech­selnd in war­mes und kal­tes Was­ser getaucht.