Passionsblume – mögliche Anwendungsgebiete und Wirkungsweisen

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    Pas­si­ons­blu­me – Alles, was Du über ihre Wir­kung wis­sen solltest. 

    Die Pas­si­ons­blu­me ist nicht nur als Zier­pflan­ze schön anzu­se­hen, son­dern wird dank ihren krampf­lö­sen­den und beru­hi­gen­den Eigen­schaf­ten tra­di­tio­nell auch als natür­li­ches Beru­hi­gungs­mit­tel bei ner­vö­sen Unru­he­zu­stän­den eingesetzt.

    Steckbrief

    Heilpflanzen-Steckbrief: Passionsblume

    Wis­sen­schaft­li­cher Name: Pas­si­flora incarnata
    Ern­te­zeit: Juni bis September
    Anbau und Gewin­nung: Die Pas­si­ons­blu­me ist in sub­tro­pi­schen bis tro­pi­schen Gebie­ten hei­misch und kann in Deutsch­land an son­ni­gen Stand­or­ten ange­baut werden.
    Beson­de­re Nähr- und Inhalts­stof­fe: Fla­vo­no­ide, Phe­n­o­li­sche Säu­ren, Äthe­ri­sches Öl, Poly­ace­tylen, cya­no­ge­nes Glukosid
    Dar­rei­chungs­form: Kap­seln, Tablet­ten, Tee, Tink­tur, Tropfen
    Heil­kraft: adstrin­gie­rend, angst­lö­send, beru­hi­gend, krampf­lö­send, schweißtreibend 
    Anwen­dung:
    Unru­he­zu­stän­de Wech­sel­jah­res­be­schwer­den Ängs­te Schlaf­stö­run­gen Magen-Darm-Beschwer­den Herz­ra­sen Depres­sio­nen Hämor­rhoi­den Neur­al­gie spas­ti­sches Asth­ma Blut­hoch­druck Erschöp­fung Augen­rin­ge Durch­blu­tungs­stö­run­gen

    Über Passionsblume

    Die Pas­si­ons­blu­me ist ein Klet­ter­strauch, der von Juli bis Sep­tem­ber blüht. Die Blü­ten ste­hen auf­grund ihres Aus­se­hens sym­bo­lisch für die Lei­den Chris­ti. Es gibt über 400 ver­schie­de­ne Arten an Pas­si­ons­blu­men­ge­wäch­sen mit süß-säu­er­li­chem Geschmack, zu denen unter ande­rem auch die Mara­cu­ja zählt.

    Oft­mals sind die Früch­te der Pas­si­ons­blu­men ess­bar. Die­se wer­den als Pas­si­ons­früch­te oder Gra­na­dil­len bezeich­net. Die unter­schied­li­chen Arten der Pas­si­ons­blu­me wach­sen vor­wie­gend in den Regen­wäl­dern Mit­tel- und Süd­ame­ri­kas. Aller­dings sind sie auch in Aus­tra­li­en, Ozea­ni­en, Süd­ost­asi­en und Nord­ame­ri­ka anzu­fin­den. Im 17. Jahr­hun­dert gelang­te sie nach Euro­pa und fand dort ab dem 20. Jahr­hun­dert als Arz­nei­mit­tel Anwendung.

    Die Pas­si­ons­blu­me besticht nicht nur durch ihr äuße­res Erschei­nungs­bild, son­dern kann auch als Heil­pflan­ze ein­ge­setzt wer­den. Dazu fin­den die Blät­ter der fleisch­far­be­nen Pflan­ze bei­spiels­wei­se als selbst­her­ge­stell­ter Tee, Tablet­te, Kap­sel, Trop­fen oder Tink­tur Ver­wen­dung. Die­se sol­len beru­hi­gend wir­ken und gegen Schlaf­lo­sig­keit und Blut­hoch­druck3) helfen.

    Im Fal­le einer Schwan­ger­schaft ist aller­dings von Prä­pa­ra­ten abzu­ra­ten, die Pas­si­ons­blu­me ent­hal­ten, da die­se Wehen aus­lö­sen können.

    Die Heil­pflan­ze kann ner­vö­se Unru­he und Angst­zu­stän­de1) sowie Ein­schlaf­stö­run­gen2) lin­dern. Sie wird hier­für oft in Kom­bi­na­ti­on mit Bal­dri­an oder Hop­fen ver­wen­det. Ins­ge­samt ver­fügt sie über span­nungs- und angst­lö­sen­de, beru­hi­gen­de, krampf­lö­sen­de und blut­druck­sen­ken­de Eigenschaften.

    Wissenswertes

    Wissenswertes
    Pas­si­ons­blu­men kön­nen eine fas­zi­nie­ren­de Tarn-Stra­te­gie anwen­den und die Blatt­form der Nach­bar­pflan­zen über­neh­men. Dies kann sogar dazu füh­ren, dass eine Pas­si­ons­blu­me ver­schie­de­ne Blät­ter trägt. 

    Quellen

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