Welche Krebsarten stehen im Zusammenhang mit falscher Ernährung?

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    Eine unge­sun­de Lebens- und Ernäh­rungs­wei­se steht im drin­gen­den Ver­dacht, eine Aus­wir­kung auf die Ent­ste­hung eini­ger Krebs­ar­ten zu haben. Daher kann eine gesun­de und abwechs­lungs­rei­che Ernäh­rung mit vie­len pflanz­li­chen Lebens­mit­teln durch­aus prä­ven­tiv gegen Krebs wir­ken. Aber auch ande­re Ein­flüs­se wie die Ener­gie­bi­lanz, das Kör­per­ge­wicht und Bewe­gung sind von zusätz­li­cher Bedeu­tung.

    Laut der WHO begüns­tigt eine unge­sun­de Ernäh­rungs­wei­se und zu wenig Bewe­gung in der west­li­chen Welt ca. 30 % aller Krebs­fäl­le. Hier­bei wird in einer Stu­die der Inter­na­tio­na­len Krebs­for­schungs­agen­tur ins­be­son­de­re Über­ge­wicht als Ursa­che für eine Risi­ko­er­hö­hung bei 13 unter­schied­li­chen Krebs­ar­ten ange­merkt. Die WHO bringt Über­ge­wicht bei­spiels­wei­se mit der Ent­ste­hung von Darm‑, Leber‑, Prostata‑, Brust‑, Gallenblasen‑, Gebär­mut­ter­kör­per- und Nie­ren­krebs in Zusam­men­hang. Aber auch der Kon­sum von Alko­hol erhöht das Krebs­ri­si­ko in bestimm­ten Kör­per­re­gio­nen wie der Mund­höh­le, dem Rachen­raum, Kehl­kopf, der Spei­se­röh­re, Leber oder der Brust.

    Eine Erkran­kung an Krebs lässt sich lei­der auch trotz einer gesun­den Ernäh­rung nicht voll­kom­men aus­schlie­ßen, da auch ande­re Fak­to­ren wie eine gene­ti­sche Prä­dis­po­si­ti­on eine Rol­le spie­len.

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