Was hat unser Stoffwechsel mit dem Thema abnehmen zu tun?

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    HR-Sprech­stun­de Gesun­de Ernäh­rung #3

    Kurz & Knapp: Der Stoff­wech­sel kann durch ver­schie­de­ne Fak­to­ren ange­regt wer­den. Ziel ist es durch aus­rei­chend gesun­des Essen und Trin­ken, sowie genü­gend Schlaf und Bewe­gung eine gemä­ßig­te Gewichts­re­duk­ti­on herbeizuführen.

    Maß­geb­lich für die Akti­vi­tät und die Funk­ti­on des Stoff­wech­sels sind die vier Säu­len der Ernäh­rungs­be­ra­tung – Essen, Trin­ken, Schlaf und Bewe­gung. Wer­den die­se Säu­len berück­sich­tigt, erlangt der Kör­per mehr Ener­gie und ist auto­ma­tisch auch kon­zen­trier­ter und akti­ver. Der Ener­gie­stoff­wech­sel setzt sich zusam­men aus dem Grund­um­satz, dass bedeu­tet die auf­ge­nom­me­ne Nah­rung in Sum­me und dem Leis­tungs­um­satz, die Bewe­gung und Ruhe­pha­sen des Kör­pers. Hal­ten die­se bei­den Fak­to­ren sich im Gleich­ge­weicht und es wird genau­so viel Ener­gie ver­braucht wie auf­ge­nom­men, dann kommt es zu kei­ner Gewichts Zu- oder Abnahme.

    Nimmt der Kör­per mehr Ener­gie auf als benö­tigt, steigt der Grund­um­satz bei gleich­blei­ben­den Leis­tungs­um­satz und es kommt zu einer Gewichts­zu­nah­me. Wird mehr Ener­gie ver­braucht als auf­ge­nom­men, kann es zu einer Gewichts­re­duk­ti­on kom­men. Bei letz­te­rem wird zunächst der Mus­kel­an­teil abge­baut und erst spä­ter der Fett­an­teil. Der dar­auf­hin ein­tre­ten­de Hun­ger­stoff­wech­sel führt oft zu einer Hun­ger-Pha­se und einer dar­auf­fol­gen­den Heiß­hun­ger-Pha­se, wel­che den bekann­ten Jojo-Effekt zur Fol­ge hat.

    Fehler bei der Gewichtsreduktion

    Bei der geziel­ten Gewichts­re­duk­ti­on wer­den dem Kör­per oft wich­ti­ge Nähr­stof­fe ent­zo­gen. Dem Kör­per wer­den nicht genü­gend Mikro­nähr­stof­fe und Eiwei­ße gelie­fert. Das hat zur Fol­ge, dass der Kör­per an Mus­kel­mas­se ver­liert. Bei einem Umschwung von einem nied­ri­gen Grund­um­satz zu einer nor­ma­len oder über­mä­ßi­gen Kalo­rien­zu­fuhr, nimmt der Kör­per viel schnel­ler zu. Die Mus­ku­la­tur ist dabei ganz ent­schei­dend für das Tem­po des Stoff­wech­sels. Sie hat eine hohe Ver­bren­nungs­ra­te, denn dort kön­nen Fet­te in Ener­gie umge­wan­delt wer­den. Die dabei ent­schie­de­nen Ver­bren­nungs­ma­te­ria­li­en sind Koh­len­hy­dra­te, Fett und Pro­te­ine. Mine­ral­stof­fe, Spu­ren­ele­men­te und Vit­ami­ne wir­ken als Co-Fak­to­ren und unter­stüt­zend bei der Ver­bren­nung. Rat­sam ist also nicht weni­ger zu essen und zu hun­gern, son­dern das rich­ti­ge zu essen.

    Um abzu­neh­men soll­te ein Kalo­rien­de­fi­zit bestehen, dabei reicht es 500 bis 600 Kalo­rien pro Tag ein­zu­spa­ren. Die Leis­tungs­fä­hig­keit des Kör­pers bleibt dabei gleich, ein Defi­zit wird durch ein Käl­te­ge­fühl, Müdig­keit, Stim­mungs­schwan­kun­gen oder Heiß­hun­ger deut­lich. Das heißt für eine gesun­de Gewichts­re­duk­ti­on ist es wich­tig, sich bewuss­ter und aus­ge­wo­ge­ner zu ernäh­ren, sich satt aber nicht voll zu essen.

    Stoffwechsel abnehmen

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