Fit im Büro

Fit im Büro

So lassen sich Fitness und Arbeit vereinen

Bei Eis und Käl­te, aber auch bei Hit­ze sind sie nicht zu benei­den: Arbei­ter auf der Bau­stel­le. Wie viel ange­neh­mer ist es da doch, den Tag im Büro zu ver­brin­gen, wo maxi­mal die Fin­ger über die Tas­ta­tur sau­sen. Gesund ist das aller­dings nicht. Kein Wun­der, dass Schreib­tisch­tä­ter frü­her oder spä­ter über gesund­heit­li­che Pro­ble­me kla­gen. Mit eini­gen Tipps und Tricks lässt sich zum Glück auch im Office etwas für die eige­ne Fit­ness tun.

So gelingt Fitness im Bürojob

Wenn mög­lich, soll­te bereits das Office selbst gesund­heits­för­dernd ein­ge­rich­tet sein. Ergo­no­mi­sche Arbeits­plät­ze hel­fen, gegen Maus­arm und eine unge­sun­de Sitz­hal­tung vor­zu­beu­gen. Es hilft bereits, die Höhe des eige­nen Schreib­tischs in Ver­bin­dung mit dem Büro­stuhl zu tes­ten. Die rich­ti­ge Höhe ist erreicht, wenn die Unter­ar­me flach auf der Arbeits­plat­te auf­lie­gen. Im auf­rech­ten Sitz sind Ell­bo­gen, Hüf­te und Knie recht­wink­lig gebeugt. Wer kann, wech­selt zwi­schen der Arbeit im Sit­zen und im Ste­hen.

Der frühe Vogel fängt die Fitness

Die meis­ten wis­sen es, doch vie­le beher­zi­gen es nicht: Ein aus­ge­wo­ge­nes Früh­stück ist not­wen­dig für einen guten Start in den Tag. Der has­tig her­un­ter­ge­spül­te Kaf­fee zum Mit­neh­men auf dem Weg ins Büro ersetzt kei­ne Mahl­zeit. Da mor­gens jede Minu­te zählt: Müs­li und Co. las­sen sich bereits am Vor­abend vor­be­rei­ten. Früch­te blei­ben geschnit­ten im Kühl­schrank frisch. Mit Hafer­flo­cken und Milch gemischt ist eine gesun­de Mahl­zeit im Hand­um­dre­hen fer­tig, die Kraft für den Tag gibt.

Unsichtbare Schreibtischfitness

Sport­li­che Betä­ti­gung ist über­all mög­lich. Schon vor dem Auf­ste­hen wer­den alle Mus­keln mit einem genüss­li­chem Aus­stre­cken im Bett sanft geweckt. Lie­ge­stütz im Büro sind dage­gen zwar mög­lich, aber nicht unbe­dingt not­wen­dig. Wer die War­te­zeit vor dem Kopie­rer auf Zehen­spit­zen ver­bringt oder im Büro­stuhl nach­ein­an­der Waden, Ober­schen­kel, Po und Arme bewusst anspannt, kur­belt den Kreis­lauf an und arbei­tet anschlie­ßend erfrischt wei­ter.

Jeder Gang macht schlank

So aus­ge­dro­schen die­ser Spruch auch klingt – er stimmt. Wer im Büro arbei­tet, bewegt sich meist ins­ge­samt zu wenig. Auf­zü­ge ver­schär­fen das Pro­blem. Wer sie mei­det und statt­des­sen die Trep­pe nimmt, kehrt nach der kur­zen Fit­ness-Ein­heit mit mehr Sauer­stoff im Blut an den Schreib­tisch zurück. Die letz­te Sta­ti­on im Bus kann gut durch einen klei­nen Spa­zier­gang ersetzt wer­den. Tech­nik-Freun­de las­sen sich vom Fit­ness-Tra­cker an regel­mä­ßi­ge Bewe­gung erin­nern. Schlägt er Alarm, wird es Zeit für ein neu­es Glas Was­ser aus der Tee­kü­che. Die Fla­sche bleibt natür­lich dort, sodass der nächs­te Gang schon abseh­bar ist.

Gesunder Mittag für mehr Kraft

Die Dead­line naht, der Chef war­tet. Da liegt es nahe, ohne Pau­se durch­zu­ar­bei­ten. Als Aus­nah­me ist das okay, gesund ist es jedoch nicht. Spit­zen­sport­ler wis­sen: In der Rege­ne­ra­ti­on liegt die Kraft. Wer Pau­sen macht, ist danach stär­ker. Die Mit­tags­pau­se soll­te des­halb aus einer voll­wer­ti­gen Mahl­zeit und etwas Bewe­gung an der fri­schen Luft bestehen. Ent­span­nungs­übun­gen oder ein Mit­tags­schläf­chen von einer Vier­tel­stun­de (falls mög­lich) beflü­geln Kör­per und Geist.

Fitness-Food statt Völlegefühl

Schnit­zel und Cur­ry­wurst klin­gen ver­lo­ckend. Gleich­zei­tig sor­gen sie für das gefürch­te­te „Nach­mit­tags-Tief“, das wie­der­um nur mit viel Kaf­fee zu bezwin­gen ist. Wer schlau ist, greift lie­ber zu fri­schen, regio­na­len Lebens­mit­teln. Je bun­ter und viel­fäl­ti­ger, des­to bes­ser. Wenig Fett und scho­nen­de Zube­rei­tung sor­gen dafür, dass der Kör­per wich­ti­ge Nähr­stof­fe auf­nimmt. Etwas Süßes für die See­le darf durch­aus sein, aber lie­ber in Maßen als in Mas­sen.

Den Rücken entzücken

Die Wir­bel­säu­le macht im Büro-All­tag eini­ges mit. Die fal­sche Sitz­hal­tung belas­tet sie, ver­krampf­te Schul­tern sor­gen für zusätz­li­che Schmer­zen und feh­len­de Bewe­gung lässt die Band­schei­ben lei­den. Wer noch lan­ge Freu­de an sei­nem Rücken haben will, gönnt ihm regel­mä­ßi­ge Deh­nung. Das geht ganz leicht: Auf­recht auf dem Stuhl sit­zend wer­den die Arme so weit wie mög­lich nach oben gereckt. Anschlie­ßend lie­gen die Hän­de auf der Tisch­plat­te, wäh­rend der Stuhl so weit wie mög­lich nach hin­ten rückt und den Ober­kör­per in die Waag­rech­te bringt. Zu guter Letzt wird, wie­der in auf­rech­ter Sitz­po­si­ti­on, so weit wie mög­lich nach hin­ten geblickt. Der Ober­kör­per dreht sich dabei seit­lich mit, abwech­selnd nach rechts und links.

Fit­ness im Büro ist jeder­zeit mög­lich – man muss nur anfan­gen.