Fatigue

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 18.09.2019 Lesezeit: 1 Minuten
Fatigue - die permanente Erschöpfung, Müdigkeit
Fatigue

Fatigue — die permanente Erschöpfung

Fati­gue ist ein Sym­ptom und kein eigen­stän­di­ges Krank­heits­bild. Über­setzt bedeu­tet das Wort „Ermü­dung“ und beschreibt damit sehr gut den Zustand, den Betrof­fe­ne emp­fin­den. Vor­herr­schend ist eine stän­di­ge blei­er­ne Müdig­keit und Erschöp­fung. Der Erschöp­fungs­zu­stand betrifft sowohl Kör­per als auch Geist. Wohin­ge­gen eine nor­ma­le Erschöp­fung und Müdig­keit durch aus­rei­chend Schlaf und Ruhe beho­ben wer­den kann, ist dies bei einem Fati­gue-Syn­drom nicht der Fall. Trotz Erho­lung bleibt die Erschöp­fung bestehen.

Die­ses Sym­ptom wird der Mehr­heit der Betrof­fe­nen als stark ein­schrän­kend im All­tag wahr­ge­nom­men. Der Man­gel an Ener­gie beein­träch­tigt nicht nur das Arbeits­le­ben, son­dern auch sozia­le Kon­tak­te oder „ein­fa­che“ Auf­ga­ben wie den Haus­halt oder Ein­kauf. Kräf­te­zeh­ren­de und lang­wie­ri­ge Auf­ga­ben sind oft nicht mehr zu bewäl­ti­gen.

Was kann Fatigue verursachen?

Meis­tens tritt die­ses Syn­drom im Rah­men von schwe­ren und/oder chro­ni­schen Erkran­kun­gen auf. In man­chen Fäl­len kann es auch ein ers­tes Sym­ptom sein. Gera­de Pati­en­ten mit einer bös­ar­ti­gen Tumor­er­kran­kung lei­den häu­fig unter dem Müdig­keits­syn­drom. Das Erschöp­fungs­syn­drom kann sowohl vor, wäh­rend als auch nach einer The­ra­pie vor­kom­men und bestimmt oft den All­tag der Betrof­fe­nen.

Fatigue erkennen

Fühlt sich jemand per­ma­nent erschöpft, ist den gan­zen Tag müde und hat das Gefühl, dass bereits kleins­te Auf­ga­ben viel Kraft kos­ten, so soll­te man auf­merk­sam wer­den. Dies könn­ten Anzei­chen für Erkran­kun­gen sein, die mit Fati­gue ein­her­ge­hen kön­nen. Ist der kör­per­li­che und men­ta­le Akku auch durch Schla­fen und Pau­sen nicht mehr rich­tig auf­zu­la­den, soll­te man dies als Warn­si­gnal deu­ten und einen Arzt auf­su­chen.

Behandlungsoptionen

Neben der Behand­lung der Grund­er­kran­kung gibt es ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, um das Leben mit Fati­gue bes­ser zu meis­tern. Sowohl kör­per­lich auf die Situa­ti­on ange­pass­tes Trai­ning, eine psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Beglei­tung und Mind-Body Ver­fah­ren wie Madi­ta­ti­on, Yoga und Ent­span­nungs­übun­gen als auch eine medi­ka­men­tö­se The­ra­pie kön­nen Erfol­ge zei­gen.

Da es der­zeit noch kei­ne ein­heit­li­chen Richt­li­ni­en über die medi­ka­men­tö­se Behand­lung bei einem Fati­gue-Syn­drom gibt, kom­men ver­schie­de­ne Ansät­ze zum Ein­satz. Die­se rich­ten sich häu­fig auch nach der Grund­er­kran­kung und den Bedürf­nis­sen der Betrof­fe­nen. Manch­mal müs­sen ver­schie­de­ne The­ra­pi­en ver­sucht wer­den um her­aus­zu­fin­den, womit eine Per­son am bes­ten zurecht­kommt.

Quellen

Fati­gue

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