Endlich rauchfrei – Wege aus der Sucht

Mann schneidet Zigarette durch

Endlich rauchfrei – Wege aus der Sucht

 

Mit dem Rau­chen auf­zu­hö­ren ist etwas, womit Mil­lio­nen von Men­schen zu kämp­fen haben. Nicht jeder schafft es, rauch­frei zu wer­den.  Oft ist die Sucht ein­fach zu stark und man greift — vor allem in Stress­si­tua­tio­nen — doch wie­der zur Kip­pe. In eini­gen All­tags­si­tua­tio­nen ist das Rau­chen so selbst­ver­ständ­lich, dass vie­le gar nicht wis­sen, wie sie die­se ansons­ten “über­ste­hen” sol­len. Wer jedoch wirk­lich den Wunsch hat, lang­fris­tig mit dem Rau­chen auf­zu­hö­ren, fin­det im fol­gen­den Rat­ge­ber hilf­rei­che Tipps, mit denen es klap­pen kann. Das Wich­tigs­te ist jedoch der eige­ne Wil­le: Wenn man selbst nicht davon über­zeugt ist, hel­fen auch die bes­ten Tricks nichts.

Ab morgen bin ich rauchfrei! — kleine Ziele stecken hilft

Wenn man plant, mit dem Rau­chen auf­zu­hö­ren, ist es am bes­ten, dies so plötz­lich wie mög­lich zu tun. Je län­ger man den Start­ter­min hin­aus­zö­gert, des­to unru­hi­ger und unsi­che­rer wird man. Die Ziga­ret­ten bekom­men dadurch einen unnö­tig hohen Stel­len­wert, der es noch schwie­ri­ger macht, stand­haft zu blei­ben. Es ist am bes­ten, so schnell wie mög­lich die Fin­ger von der Ziga­ret­ten­schach­tel zu las­sen und sich ander­wei­tig abzu­len­ken. Selbst­ver­ständ­lich soll­ten dafür alle Objek­te, die an das Rau­chen erin­nern — also auch Aschen­be­cher und Feu­er­zeu­ge — aus dem Blick­feld ver­schwin­den.

Ein guter Tipp rauch­frei zu blei­ben ist, sich etwas Gesun­des zum Knab­bern — wie Möh­ren oder ande­re Gemü­se­sticks — bereit­zu­hal­ten. Auch ein Getränk mit Stroh­halm hält uns beschäf­tigt und ver­hin­dert, dass wir aus Gewohn­heit die nächst­bes­te Ziga­ret­te in die Hand neh­men. Dabei greift man im Ide­al­fall zu Was­ser oder unge­süß­tem Tee, damit man nicht den gefürch­te­ten Hüfts­peck ansetzt.

Und: Den­ken Sie an die Sum­me, die Sie spa­ren. Ein Spar­schwein, in das man täg­lich das Geld steckt, das man bis­lang für Ziga­ret­ten und Tabak aus­ge­ge­ben hat, ist für vie­le Men­schen die größ­te Moti­va­ti­on. Sie wer­den erstaunt sein, wie schnell auf die­se Wei­se beacht­li­che Sum­men zusam­men­kom­men!

Endlich rauchfrei dank Sport — warum Bewegung gegen die Sucht hilft

Kör­per­li­che Akti­vi­tät ist nicht nur gut für die Figur und die Kon­di­ti­on. Sie sorgt auch dafür, dass unse­re Gedan­ken sich auf ganz ande­re Din­ge fokus­sie­ren als auf Ziga­ret­ten. Vie­le Men­schen füh­len sich gera­de nach einem erfolg­reich absol­vier­ten Trai­ning beson­ders vital und haben das Gefühl, ihrem Kör­per etwas Gutes getan zu haben. Da passt der Gedan­ke an unge­sun­des Niko­tin, das unse­ren Lun­gen nach­hal­tig scha­det, über­haupt nicht ins Bild.

Gibt es bestimm­te Situa­tio­nen im All­tag, die man mit dem Rau­chen ver­bin­det? Da wäre bei­spiels­wei­se die gewohn­te mor­gend­li­che Kip­pe zum Kaf­fee. Die­se Ritua­le soll­te man schnells­tens durch etwas ande­res erset­zen. Das kön­nen Lösen eines Kreuz­wort­rät­sels, eine kur­ze Jog­gin­grun­de oder auch ein Blick in die Tages­zei­tung sein. Ganz egal, was es ist — Haupt­sa­che, man lenkt sich best­mög­lich ab.

Ver­mei­den Sie Situa­tio­nen, die Sie fest mit dem Rau­chen ver­bin­den! Trin­ken Sie statt Kaf­fee zum Bei­spiel lie­ber eine Tas­se Tee und ver­mei­den Sie Auf­ent­halts­räu­me, in denen viel geraucht wird!

All die­se Maß­nah­men kön­nen Sie noch mit Hyp­no­se oder Aku­punk­turunter­stüt­zen. Sie garan­tie­ren zwar nicht, dass Sie rauch­frei wer­den und blei­ben, kön­nen aber unter­er­stüt­zend und moti­vie­rend wir­ken. Auch wenn Sie mög­lichst vie­len Men­schen davon erzäh­len, dass Sie end­lich rauch­frei wer­den wol­len, kann das moti­vie­rend wir­ken, denn wer gibt schon ger­ne sein eige­nes Schei­tern zu.

Machen Sie sich Gedanken über Ihre Gesundheit

Eine wei­te­re Moti­va­ti­on, die dazu bei­tra­gen kann, lang­fris­tig mit dem Rau­chen auf­zu­hö­ren, ist, sich über die Kon­se­quen­zen des Niko­tin­kon­sums bewusst zu wer­den. Haben Sie bei­spiels­wei­se schon ein­mal eine Rau­cher­lun­ge gese­hen? Wis­sen Sie, wie das Inne­re Ihres Kör­pers und Ihre Gesund­heit sowie auch die Haut und die Zäh­ne sich durch Ziga­ret­ten ver­än­dern kön­nen? Die all­seits bekann­ten “Schock­bil­der” auf Ziga­ret­ten­schach­teln sind alles ande­re als schön anzu­se­hen, doch wer sich wirk­lich bewusst mit dem The­ma Gesund­heit befasst, wird sich immer mehr Gedan­ken über das Rau­chen machen und es bes­ten­falls irgend­wann infra­ge stel­len.

Endlich ohne Zigarette — wie geht es jetzt weiter?

Hat man es erst ein­mal geschafft, mit dem Rau­chen auf­zu­hö­ren, geht es dar­um, den Erfolg dau­er­haft zu sta­bi­li­sie­ren, um einen Rück­fall zu ver­mei­den. Am bes­ten ist es, alte Ver­hal­tens­mus­ter kom­plett abzu­le­gen und sich sei­nen Tages­ab­lauf ganz neu zu gestal­ten. Dazu gehört auch, sei­nem Kör­per ab und zu etwas Gutes zu tun und sich für klei­ne Erfol­ge zu beloh­nen. Ein Besuch in der Ther­me, ein lecke­res Abend­essen mit der Fami­lie im Restau­rant stei­gern das Wohl­be­fin­den und ver­rin­gern das Risi­ko, einen Rück­fall zu erlei­den.