Ein gesundes Hautbild durch adäquate Pflege

Ein gesundes Hautbild

Ein gesundes Hautbild durch adäquate Pflege

Unse­re Haut ist eines der wich­tigs­ten Orga­ne und bean­sprucht daher eine adäqua­te Pfle­ge. Ein gesun­des Haut­bild sieht nicht nur schön aus, son­dern ist wich­ti­ger Bestand­teil unse­rer Gesund­heit. Eine spe­zi­ell ange­pass­te Pfle­ge des jewei­li­gen Haut­typs kann Erkran­kun­gen wie bei­spiels­wei­se Akne, Haut­aus­schlä­gen und Neu­ro­der­mi­tis vor­beu­gen.

Hautpflege

Eine adäqua­te Pfle­ge der Haut ist abhän­gig von ver­schie­de­nen Fak­to­ren:

Genügend Flüssigkeit:

Eine aus­rei­chen­de Zufuhr an Flüs­sig­keit ist sehr bedeut­sam für unse­re Haut. Daher soll­te täg­lich auf eine Flüs­sig­keits­zu­fuhr von min­des­tens zwei Litern geach­tet wer­den. Vor­zugs­wei­se soll­te die Flüs­sig­keits­auf­nah­me in Form von Was­ser erfol­gen, alter­na­tiv kön­nen aber auch ver­schie­de­ne Tee­sor­ten ver­wen­det wer­den.

Geeignete Ernährung:

Für ein gesun­des und rei­nes Haut­bild ist eine aus­rei­chen­de Zufuhr an fri­schen Lebens­mit­teln unent­behr­lich. Die­se soll­ten reich­hal­tig an Vit­ami­nen und Mine­ral­stof­fen sein. Auf Fast Food, Süßig­kei­ten, frit­tier­te oder all­ge­mein fet­ti­ge Spei­sen soll­te mög­lichst ver­zich­tet wer­den.

Auf Tabak und Alkohol verzichten:

Diver­se Genuss­mit­tel, wie Alko­hol und Tabak, ent­zie­hen dem Kör­per Feuch­tig­keit — dar­un­ter lei­det auch unse­re Haut. Im Lau­fe des Alters kann es somit zu einer ver­stärk­ten Fal­ten­bil­dung kom­men, die sich ins­be­son­de­re in Augen- und Mund­re­gi­on abzeich­net.

Ausreichend Luftfeuchtigkeit:

Hei­zun­gen und Kli­ma­an­la­gen trock­nen die Luft aus und ent­zie­hen ihr Feuch­tig­keit. Unse­re Haut absor­biert die­se tro­cke­ne Luft, was einen aus­trock­nen­den Effekt auf unse­re Haut­be­schaf­fen­heit haben kann. Des­we­gen soll­te auf eine adäqua­te Frisch­luft­zu­fuhr in regel­mä­ßi­gen Abstän­den geach­tet wer­den.

Sport:

Eine akti­ve kör­per­li­che Betä­ti­gung regt die Durch­blu­tung an — auch die in unse­rer Haut. Eine gute Durch­blu­tung sorgt nicht nur für einen rosi­gen Teint, son­dern auch für einen guten Sauer­stoff­trans­port inner­halb des Kör­pers. Beson­ders die Bewe­gung an der fri­schen Luft, wie Jog­gen, Wal­ken oder Fahr­rad fah­ren, sorgt für eine sauer­stoff­rei­che Durch­blu­tung der Haut und hält uns zudem kör­per­lich fit.

Reinigung der Haut:

Es kön­nen ver­schie­de­ne Haut­ty­pen unter­schie­den wer­den:

  • Nor­ma­le Haut: glat­te, fein­po­ri­ge Haut mit gleich­mä­ßi­gem Teint. Die­se ist eher unemp­find­lich gegen äuße­re Ein­flüs­se und weist so gut wie kei­ne fet­ti­gen oder tro­cke­nen Haut­stel­len auf.
  • Misch­haut: öli­ge, als auch tro­cke­ne Haut­stel­len. Ein­zel­ne Par­ti­en kön­nen auch eine nor­ma­le Haut­be­schaf­fen­heit auf­wei­sen. Beson­ders die soge­nann­te “T-Zone” ist ein typi­sches Erken­nungs­merk­mal für die­sen Haut­ty­pen.
  • Tro­cke­ne Haut: Schup­pi­ge, gerö­te­te Flä­chen, die zum Ein­rei­ßen nei­gen, wodurch die Haut matt, uneben und krank aus­se­hen kann.
  • Emp­find­li­che Haut: Neigt zu Irri­ta­tio­nen in Form von Rötun­gen, Fle­cken und Schup­pen. Die Betrof­fe­nen reagie­ren erheb­lich auf äuße­re Ein­flüs­se, wie bei­spiels­wei­se Kos­me­ti­ka.
  • Fet­ti­ge Haut: öli­ges, glän­zen­des Haut­bild mit gro­ßen Poren. Betrof­fe­ne nei­gen daher schnel­ler zu unrei­ner Haut.

Der Rei­ni­gungs­pro­zess soll­te zwei­mal täg­lich durch­ge­führt wer­den – mor­gens und abends. Die Rei­ni­gung dient dazu, Make-up, Haut­fett und Schweiß zu ent­fer­nen und somit eine Ver­stop­fung der Poren zu ver­hin­dern. Ein wei­te­rer Vor­teil: Einer Ver­meh­rung von Bak­te­ri­en wird ent­ge­gen­ge­wirkt. Es soll­te grund­sätz­lich dar­auf geach­tet wer­den, dass kei­ne aggres­si­ven Haut­pfle­ge­pro­duk­te ver­wen­det wer­den. Eine mil­de Pfle­ge­lo­tion, sowie Rei­ni­gungs­milch anstel­le von Was­ser eig­nen dies­be­züg­lich sich sehr gut.

Morgendliche und Abendliche Pflege:

Es soll­te dar­auf geach­tet wer­den, dass mor­gens ein Pro­dukt ver­wen­det wird, das den Tag über vor UV-Strah­len und Luft­ver­schmut­zung schützt. Abends kann dann nach Rei­ni­gung des Gesichts eine Creme benutzt wer­den, die Feuch­tig­keit spen­det und den Säu­re­schutz­man­tel der Haut zusätz­lich stärkt. Für Men­schen, die unter sehr öli­ger Haut lei­den, eig­nen sich vor allem atmungs­ak­ti­ve oder spe­zi­ell für öli­ge Haut gefer­tig­te Cremes — so kann die Haut über Nacht aus­rei­chend Feuch­tig­keit auf­neh­men.

Sonnenschutz:

Ganz­jähr­lich soll­te unse­re Haut vor dem Ein­fluss der UV-Strah­len geschützt wer­den. So soll­te die Haut bei star­ker Son­nen­ein­wir­kung durch einen aus­rei­chen­den Licht­schutz­fak­tor beschirmt wer­den. Je nach Haut­typ reagiert die Haut unter­schied­lich auf den Ein­fluss der Son­ne, somit erlei­det ein Mensch mit emp­find­li­cher Haut einen erheb­lich schwe­re­ren Son­nen­brand, als bei­spiels­wei­se ein Mensch mit nor­ma­ler Haut. Ein mas­si­ver Ein­fluss der Son­ne ver­brennt unse­re Haut nicht nur, son­dern lässt sie auch schnel­ler altern. Men­schen, die sich nicht aus­rei­chend vor den Son­nen­strah­len schüt­zen, nei­gen zu einem deut­lich höhe­ren Risi­ko der extre­men Fal­ten­bil­dung und haben ein erhöh­tes Haut­krebs­ri­si­ko.

Jahreszeiten:

Einen wei­te­ren gro­ßen Ein­fluss haben die Jah­res­zei­ten auf unser Haut­bild. So ist die Win­ter­zeit stra­pa­zie­ren­der, als die Som­mer­zeit. Im Win­ter füh­ren tro­cke­ne und kal­te Luft oft­mals auch zu einer Aus­trock­nung der Haut. Somit ist es wich­tig, die Haut vor dem Aus­trock­nen und Ein­rei­ßen zu bewah­ren. Im Som­mer hin­ge­gen soll­ten nur leich­te Kos­me­ti­ka ver­wen­det wer­den, um die Poren, bei ein­her­ge­hend erhöh­ter Schweiß­bil­dung, nicht noch mehr zu ver­stop­fen.

Um ein gesun­des und rei­nes Haut­bild zu erhal­ten, sind vie­le Fak­to­ren zu beach­ten — eine adäqua­te Haut­pfle­ge ist somit stets an Haut­typ und Alter anzu­pas­sen, um mit einem fri­schen und rosi­gen Teint durch den Tag zu strah­len.