Das sind die häufigsten Reisekrankheiten

Das sind die häufigsten Reisekrankheiten

Urlaubszeit ist eine schlechte Zeit für Krankheiten

Bald flie­gen vie­le von uns in ein fer­nes Land, um dort ein paar ent­spann­te Tage zu ver­brin­gen. Aber wie heißt es doch so schön? Ande­re Län­der, ande­re Sit­ten. Oft­mals beginnt der Urlaub mit etwas sehr uner­freu­li­chem, näm­lich einer typi­schen soge­nann­ten Rei­se­krank­heit. Dies mag unter ande­rem an den unge­wohn­ten hygie­ni­schen Zustän­den bezie­hungs­wei­se an den ver­än­der­ten Ess­ge­wohn­hei­ten lie­gen. Nach­fol­gend wer­den daher die gän­gigs­ten Rei­se­krank­hei­ten vor­ge­stellt und wie man sich dage­gen wapp­nen kann.

Probleme mit dem Magen beziehungsweise Darm

Ganz oben auf der Lis­te der typi­schen Rei­se­krank­hei­ten sind Erkran­kun­gen im Bereich Magen und Darm. Die häu­figs­te Magen-Darm-Krank­heit ist der Durch­fall. Medi­zi­nisch wird die­ser Diar­rhoe genannt und immer­hin wer­den rund 1/3 aller Rei­sen­den von die­ser Krank­heit auf Rei­sen heim­ge­sucht. Für Erwach­se­ne mag die Krank­heit rela­tiv harm­los sein, jedoch kann es für Säug­lin­ge sowie für älte­re Men­schen mit­un­ter ein töd­li­ches Ende neh­men. Um einer Magen-Darm-Ver­stim­mung vor­zu­beu­gen ist es enorm wich­tig, dass eine adäqua­te Flüs­sig­keits­zu­fuhr erfolgt. Hier­bei soll­te jedoch das Was­ser aus der Lei­tung ver­mie­den wer­den. Eben­so soll­te man auf Eis­wür­fel und Milch­pro­duk­te jeg­li­cher Art ver­zich­ten.

Sonnenbrand

Jeder von uns weiß, dass regel­mä­ßi­ges Ein­cre­men mit einer Son­nen­creme zum Pflicht­pro­gramm gehört. Gera­de in den süd­lich gele­ge­nen Län­dern scheint die Son­ne extre­mer als hier­zu­lan­de. Soll­te man jedoch ver­ges­sen, sich regel­mä­ßig ein­zu­cre­men, ist der Son­nen­brand schnel­ler da, als man denkt. Dage­gen gibt es zahl­rei­che Haus­mit­tel­chen, die Abhil­fe schaf­fen kön­nen. Um einem Son­nen­brand jedoch vor­zu­beu­gen, soll­te die Mit­tags­son­ne gemie­den und das Strand­hand­tuch vor­zugs­wei­se im Schat­ten posi­tio­niert wer­den. Das Son­nen gehört in den meis­ten Fäl­len dazu, jedoch soll­te stets auf eine Son­nen­creme mit hohem Licht­schutz­fak­tor und einen Son­nen­schutz zurück­ge­grif­fen wer­den

Platzwunden, Verstauchungen und Knochenbrüche

Gera­de die­je­ni­gen, die sich im Urlaub gern sport­lich betä­ti­gen, zie­hen sich schnell mal eine Ver­stau­chung oder aber eine Platz­wun­de und im schlimms­ten Fall einen Kno­chen­bruch zu. Vor­ge­beugt kann einer sol­chen Situa­ti­on, indem man gut auf­passt und pas­sen­de Schutz­klei­dung trägt. Natür­lich zählt auch ein pas­sen­des Auf­wärm­pro­gramm als ver­beu­gen­de Maß­nah­me und soll­te des­halb unbe­dingt durch­ge­führt wer­den. Soll­te es den­noch zu einer Platz­wun­de, eine Ver­stau­chung oder gar zu einem Kno­chen­bruch kom­men, so soll­te drin­gend ein Arzt benach­rich­tigt wer­den.

Reisekrankheit

Eine Krank­heit, die immer öfter auf­tritt, ist die Rei­se­krank­heit. Die­se ist oft auch unter dem Begriff See­krank­heit bekannt. Bei die­ser Krank­heit sind Müdig­keit, Kopf­schmer­zen sowie Übel­keit bis hin zum Erbre­chen sel­ten fern. Die­se Sym­pto­me tre­ten häu­fig auf Rei­sen mit dem Schiff auf, inzwi­schen jedoch auch bei Rei­sen mit dem Bus, Auto sowie der Bahn und dem Flug­zeug. Oft­mals sind die erwähn­ten Sym­pto­ma­ti­ken durch Ner­vo­si­tät oder Angst begrün­det. Daher gilt: Ruhig blei­ben und immer mög­lichst weit vor­ne sit­zen. Bei Bahn- sowie Bus­rei­sen gilt zudem, dass das Sit­zen in Fahr­rich­tung sich posi­tiv aus­wirkt. Bei einer Auto­fahrt soll­te dar­auf acht gelegt wer­den, dass immer genü­gen Frisch­luft vor­han­den ist.

Weitere Krankheiten in der Übersicht

Natür­lich gibt es eine Viel­zahl von Krank­hei­ten, die auf einer Rei­se auf­tre­ten kön­nen. Hier noch eine klei­ne Über­sicht:

- Insek­ten­sti­che
— All­er­gi­en
— Son­nen­sti­che
— Lebens­mit­tel­ver­gif­tung
— Ver­kehrs­un­fäl­le
und vie­le mehr

Wichtig!

Gene­rell soll­te, bevor eine Rei­se ange­tre­ten wird, ein Rei­se­me­di­zi­ner auf­ge­sucht wer­den. Die­ser kann dar­über infor­mie­ren, ob bestimm­te Imp­fun­gen oder Vor­sichts­maß­nah­men ergrif­fen wer­den müs­sen. Hier­zu ist ein recht­zei­ti­ger Ter­min, oft­mals eini­ge Wochen vor Antritt der Rei­se, zu emp­feh­len. So bleibt noch genü­gend Zeit, um Maß­nah­men zu ergrei­fen. In die­sem Fall kann auch nach spe­zi­el­len Medi­ka­men­ten gefragt wer­den, um die soge­nann­te Rei­se­apo­the­ke auf dem neu­es­ten Stand zu hal­ten.

Dar­über hin­aus wird auch eine Aus­lands­kran­ken­ver­si­che­rung emp­foh­len. Die­se kann für wenig Geld abge­schlos­sen und oft­mals indi­vi­du­ell ange­passt wer­den. Für den Fall der Fäl­le soll­te aber immer der kos­ten­freie Rück­flug nach Deutsch­land mit­ver­si­chert sein, sowie die Behand­lungs­kos­ten vor Ort.