Aloe-Vera – Wüstenpflanze für Gesundheit und Schönheit

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 20.11.2019

Aloe-Vera wird als Pflan­ze für die Gesund­heit sowie das Wohl­be­fin­den des Men­schen immer bedeut­sa­mer. Seit Tau­sen­den von Jah­ren besitzt sie eine lan­ge Tra­di­ti­on und gehört somit zu den ältes­ten Heil­pflan­zen welt­weit.

Ganz egal ob es um die Behand­lung von Haut­er­kran­kun­gen, Son­nen­brand, Zahn­fleisch­ent­zün­dun­gen, Wun­den oder um die Lin­de­rung von Magen-Darm-Beschwer­den oder Gelenk­schmer­zen geht: Aloe-Vera gilt in der Natur­heil­kun­de als ech­tes All­round­ta­lent. Zwi­schen­zeit­lich konn­ten vie­le Wir­kun­gen der Pflan­ze sogar durch For­schungs­stu­di­en belegt wer­den. Aus die­sem Grund soll­te Aloe-Vera in kei­nem Haus­halt feh­len.

Das Wich­tigs­te vor­ab:
  • Aloe-Vera ist eine Heil­pflan­ze die beru­hi­gend, ent­zün­dungs­hem­mend und gleich­zei­tig rege­ne­rie­rend wirkt.
  • Die Wüs­ten­li­lie punk­tet mit einem ein­zig­ar­ti­gen Wirk­stoff­kom­plex und über 160 wert­vol­len inhalt­li­chen Bestand­tei­len wie Enzy­men, Polys­ac­chari­den, Ami­no­säu­ren, Vit­ami­nen und Mine­ral­stof­fen.
  • Nicht alle Aloe-Vera-Pflan­zen kön­nen für kos­me­ti­sche oder phar­ma­zeu­ti­sche Mit­tel genutzt wer­den: Hier kommt nur die „ech­te-Aloe“ zum Ein­satz, die soge­nann­te „Aloe-Bar­ba­den­sis- Mil­ler“.
  • Vie­le Pro­duk­te ver­ei­nen die Wirk­kraft der Aloe mit Pro­po­lis, einem Stoff, der sich vor allem im Bie­nen­stock fin­det. Die­se Pro­duk­te erzie­len eine ein­zig­ar­ti­ge Wirk­stoff­kom­bi­na­ti­on und bie­ten einen umfas­sen­den Schutz vor Viren, Pil­zen und Bak­te­ri­en.
  • Es gibt die Heil­pflan­ze als Lotion, Gel, Kon­zen­trat, Trink­kur, Saft, Spray, Creme, Sham­poo und Zahn­pas­ta.
Aloe Vera Blätter, Schale mit Aloe Vera Gel auf Holztisch
Aloe Vera ist ein Allrounder in Sachen Pflege und Gesundheit.

Was ist die Aloe-Vera und wo stammt sie her?

Aloe-Vera ist auch unter dem Namen „Wüs­ten­li­lie“ bekannt und ist eine der bekann­tes­ten Heil­pflan­zen. Die Blät­ter die­ser Pflan­zen set­zen sich aus drei Bestand­tei­len zusam­men:

  1. Die Blatt­rin­de
  2. Der Blatt­saft
  3. Das Blatt­mark: Aus die­sem wird das bekann­te Aloe-Vera-Gel gewon­nen.

Das Gel kommt bis heu­te sehr ger­ne für die natür­li­che Behand­lung von Son­nen­brand, Wun­den und Haut­er­kran­kun­gen zum Ein­satz. Der Grund für die hohe Wirk­sam­keit des Aloe-Vera-Gels liegt in den wert­vol­len Inhalts­stof­fen: Ami­no­säu­ren, Mono- und Polys­ac­chari­de sowie Sali­cyl­säu­re haben eine anti­bak­te­ri­el­le, ent­zün­dungs­hem­men­de und zugleich schmerz­stil­len­de Wir­kung.

Das Gel die­ser Heil­pflan­ze ist beson­ders feuch­tig­keits­spen­dend und ange­nehm küh­lend, wes­halb es in vie­len kos­me­ti­schen Pfle­ge­cremes ver­ar­bei­tet wird.

Aloe-vera-Saftwirkt wie ein natür­li­ches Mit­tel zum Abfüh­ren und kann daher bei Ver­stop­fung oder sons­ti­gen Darm­be­schwer­den ein­ge­setzt wer­den.

Welche besonderen Inhaltsstoffe enthält Aloe-Vera?

Aloe-Vera gilt als eine der ältes­ten tra­di­tio­nel­len Heil­pflan­zen, doch sie wird auch in der moder­nen Kos­me­tik­in­dus­trie immer bedeut­sa­mer. Der Grund dafür sind die vie­len wert­vol­len inhalt­li­chen Bestand­tei­le die­ser Pflan­ze. Ins­ge­samt ste­cken in der Aloe über 160 wert­volls­te Inhalts­stof­fe wie zum Bei­spiel Enzy­me, Ami­no­säu­ren, Vit­ami­ne, Mine­ral­stof­fe, sekun­dä­re Pflan­zen­stof­fe sowie Polys­ac­chari­de.

Im Fol­gen­den möch­ten wir Ihnen die­se Inhalts­stof­fe ein­mal näher vor­stel­len:

Polysaccharide in der Wüstenlilie

Das Polys­ac­charid „Ace­mann­an“ galt lan­ge Zeit als unbe­kannt, ist jedoch ein sehr außer­ge­wöhn­li­cher und wich­ti­ger inhalt­li­cher Bestand­teil der Aloe-Vera. Bis zur Puber­tät kann der mensch­li­che Kör­per die­ses Polys­ac­charid sogar selbst bil­den, im spä­te­ren Erwach­se­nen­al­ter muss es über die täg­li­che Nah­rung auf­ge­nom­men wer­den.

Ace­mann­an wird in den Mem­bra­nen der Kör­per­zel­len ein­ge­la­gert und bewirkt von dort eine Stär­kung der Immun­ab­wehr­kräf­te. Zudem ist die­ses Polys­ac­charid ein Grund­bau­stein für die Gefäß­wän­de, die Knor­pel, Bän­der, Gelen­ke, Seh­nen sowie für das gesam­te Kno­chen­ge­rüst.

Das Polys­ac­charid Ace­mann­an ist beson­ders wirk­sam im Kampf gegen Ver­dau­ungs­pro­ble­me und Pilz­er­kran­kun­gen. Zudem kann es dazu bei­tra­gen, eine gesun­de Darm­flo­ra wie­der­her­zu­stel­len.

Mineralstoffe und Vitamine

Mikro­nähr­stof­fe sind ein wesent­li­cher Bestand­teil für die mensch­li­che Gesund­heit. Sie för­dern einen gesun­den Stoff­wech­sel und gewähr­leis­ten einen rei­bungs­lo­sen Funk­ti­ons­ab­lauf der kör­per­in­ter­nen Pro­zes­se. In der Aloe-Vera-Heil­pflan­ze steckt eine gan­ze Rei­he davon, so bei­spiels­wei­se:

  • Vit­amin A stärkt die Seh­kraft und ist wesent­lich an der Bil­dung roter Blut­kör­per­chen betei­ligt.
  • Thia­min (Vit­amin B1): Die­ser Mikro­nähr­stoff ist sehr wich­tig für den Ener­gie­haus­halt.
  • Ribo­fla­vin (Vit­amin B2) ist an zen­tra­len Ent­gif­tungs­vor­gän­gen betei­ligt.
  • Nia­cin (B3)
  • Vit­amin B6
  • Coba­l­a­min (Vit­amin B12) sorgt für eine gesun­de Zell­tei­lung des Kno­chen­baus.
  • Fol­säu­re
  • Vit­amin C
  • Vit­amin E ist ein wich­ti­ger Hel­fer im Kampf gegen freie Radi­ka­le.

Aloe ent­hält aber auch zahl­rei­che wert­vol­le Spu­ren­ele­men­te:

  • Eisen
  • Magne­si­um
  • Kali­um
  • Chrom
  • Zink
  • Kal­zi­um
  • Man­gan
  • Natri­um
  • Kup­fer

In die­sem Zusam­men­hang muss jedoch erwähnt wer­den, dass Aloe-Vera zu etwa 99 Pro­zent aus Was­ser besteht. Der Mine­ral­stoff- und Vit­amin­ge­halt ist somit sehr nied­rig. Vie­len Aloe-Ver-Pro­duk­ten wer­den aus die­sem Grund Vit­ami­ne wie zum Bei­spiel Vit­amin E oder Vit­amin C künst­lich zuge­setzt.

Aminosäuren

Für die Auf­recht­erhal­tung der Stoff­wech­sel­vor­gän­ge braucht der Kör­per 22 Ami­no­säu­ren. Acht von die­sen Ami­no­säu­ren kann er nicht von sich aus her­stel­len: Die­se soge­nann­ten „essen­zi­el­len Ami­no­säu­ren“ müs­sen also über die täg­li­che Ernäh­rung zuge­führt wer­den. Wenn der Kör­per über eine län­ge­re Zeit­span­ne hin­weg nicht mit die­sen Ami­no­säu­ren ver­sorgt wird, kann es zu Man­gel­er­schei­nun­gen kom­men.

Hier punk­tet die Aloe-Vera-Pflan­ze ganz deut­lich: Ein Aloe-Vera-Blatt ent­hält schon 20 der 22 not­wen­di­gen Ami­no­säu­ren, so bei­spiels­wei­se:

  • Glut­amin­säu­re: Die­se Ami­no­säu­re ist eine poten­zi­el­le Ener­gie­quel­le für den mensch­li­chen Orga­nis­mus und grund­le­gend wich­tig für einen rei­bungs­lo­sen Gehirn­stoff­wech­sel.
  • Cystein kräf­tigt das Bin­de­ge­we­be und sorgt für einen gesun­den Haar­wuchs.
  • Pro­lin ist ein Haupt­be­stand­teil des Kol­la­gens, das im Kör­per des Men­schen vor­kommt und somit sehr wich­tig für ein straf­fes Bin­de­ge­we­be ist.
  • Aspa­ra­gin ist betei­ligt beim Umwand­lungs­pro­zess von Koh­len­hy­dra­ten.
  • Gly­cin wirkt beru­hi­gend.
  • Serin unter­stützt wirk­sam das Ner­ven­sys­tem sowie die Gedächt­nis­pro­zes­se.

Enzyme in der Aloe-Vera

Enzy­me sind an sehr vie­len inter­nen Pro­zes­sen in den Kör­per­zel­len betei­ligt. Zudem hel­fen sie beim Abbau von Krank­heits­er­re­gern im Kör­per. Die Aloe-Vera punk­tet mit einem hohen Enzy­man­teil und stellt somit eine leis­tungs­star­ke Zell­ab­wehr sicher.

Die in der Heil­pflan­ze ent­hal­te­nen Enzy­me kön­nen zudem freie Radi­ka­le auf­fan­gen und unschäd­lich für den Orga­nis­mus machen. Eben­so haben die Enzy­me eine ent­zün­dungs­hem­men­de Wir­kung und stär­ken das Immun­sys­tem des Kör­pers.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Zu die­sen zäh­len bei­spiels­wei­se wert­vol­le Sapo­ni­ne, Ligni­ne aber auch äthe­ri­sche Öle, die anti­bak­te­ri­ell und ent­zün­dungs­hem­mend wir­ken. Ligni­ne för­dern vor allem gesun­de Ver­dau­ungs­pro­zes­se und kön­nen schäd­li­che Stof­fe bin­den. Sapo­ni­ne haben eine rei­ni­gen­de und gleich­zei­tig anti­sep­ti­sche Wir­kung.

All die­se wert­vol­len Inhalts­stof­fe bestä­ti­gen den hohen Stel­len­wert der Aloe vera: Bereits frü­he­re Genera­tio­nen pro­fi­tier­ten von den vie­len posi­ti­ven Eigen­schaf­ten die­ser Pflan­ze und setz­ten sie zur Lin­de­rung unter­schied­lichs­ter Beschwer­den ein. Wird Aloe-Vera in einem gesun­den Maß ange­wen­det, kann sie ein posi­ti­ver Hel­fer für die Gesund­heit des Men­schen sein.

Wie kann die Pflanze zur Anwendung kommen?

Die Pflan­ze kann sowohl inner­lich als auch äußer­lich zur Anwen­dung kom­men.

Inner­lich kann die Heil­pflan­ze in Kap­sel- oder Pul­ver­form, aber auch in Form einer Trink­kur ange­wen­det wer­den. Die Viel­falt der ent­hal­te­nen Nähr­stof­fe ist im Trink­saft beson­ders hoch. Um jedoch von beson­ders guten Resul­ta­ten zu pro­fi­tie­ren, soll­te das Aloe-Vera-Getränk über eine län­ge­re Zeit­span­ne hin­weg ein­ge­nom­men wer­den. Bei der Trink­kur han­delt es sich um ein rei­nes Natur­pro­dukt, das jedoch erst nach min­des­tens zwei Mona­ten ers­te Erfol­ge zeigt. Wich­tig ist hier­bei, lang­sam zu begin­nen und die Dosis kon­stant zu erhö­hen. Auf die­se Wei­se ver­mei­den Sie uner­wünsch­te Neben­wir­kun­gen.

Äußer­lich wird die Wüs­ten­pflan­ze vor allem über Kos­me­tik­pro­duk­te ange­wen­det und hat hier in der Schön­heits­pfle­ge einen unver­zicht­ba­ren Stel­len­wert. Aloe-Vera fin­det sich in Sham­poos, Cremes, After Sun-Pro­duk­ten, Gesichts­mas­ken und sogar in Zahn­pas­ta. Der Markt bie­tet also eine ech­te Viel­falt an Aloe-Vera-Pro­duk­ten. Ins­be­son­de­re Men­schen mit einer emp­find­li­chen Pro­blem­haut pro­fi­tie­ren von den posi­ti­ven Eigen­schaf­ten der Aloe-Vera.

Gegen welche Symptome oder Leiden kann sie helfen?

  • Haut­pfle­ge: Ins­be­son­de­re das Aloe-Vera-Gel ist ein ech­tes Wun­der­mit­tel. Es spen­det der Haut wert­vol­le Feuch­tig­keit und pflegt sie ange­nehm geschmei­dig. Zudem för­dert Aloe-Vera die Durch­blu­tung der Haut und macht sie somit elas­tisch. Durch die wert­vol­len Inhalts­stof­fe der Pflan­ze, die eine straf­fen­de Wir­kung auf das Bin­de­ge­we­be haben, wird Aloe-Vera auch ger­ne als Anti-Aging-Mit­tel ein­ge­setzt. Des Wei­te­ren wirkt Aloe-Vera-Gel sehr ange­nehm kühl und auch stark gegen Ent­zün­dungs­pro­zes­se. Somit wirkt es nicht nur gegen Son­nen­brand, son­dern auch gegen Pickel, Unrein­hei­ten, Her­pes, Neu­ro­der­mi­tis und Ekze­me. Wenn es um die Haut­pfle­ge geht, ist die „Wüs­ten­li­lie“ also ein ech­ter Alles­kön­ner.
  • Gesichts­mas­ke: In Kom­bi­na­ti­on mit Zitro­nen­saft und Honig, wirkt Aloe vera sehr wirk­sam gegen Unrein­hei­ten und Pickel. Die Gesichts­mas­ke kann mit einem sau­be­ren Pin­sel oder sau­be­ren Fin­gern auf die Gesichts­haut auf­ge­tra­gen wer­den. Dort soll­te sie unge­fähr 15 Minu­ten lang ein­wir­ken und anschlie­ßend mit lau­war­mem Was­ser abge­spült wer­den.
  • Schö­ne Haa­re: Die Pflan­ze spen­det den Haa­ren eine Extra­por­ti­on Feuch­tig­keit, von der Kopf­haut bis in die Spit­zen! Auch vie­le Spü­lun­gen sind mit Aloe-Vera-Gel ange­rei­chert und sor­gen somit für schö­ne und glän­zen­de Haa­re.
Aloe-Vera hilft bei:
  • Magen-Darm-Beschwer­den
  • Ent­zün­dun­gen der Mund­schleim­haut
  • Ent­zün­dun­gen der Haut
  • Haut­er­kran­kun­gen wie zum Bei­spiel Schup­pen­flech­te, Neu­ro­der­mi­tis oder Ekze­me
  • Insek­ten­sti­che
  • Wun­den wie Ver­bren­nun­gen
  • Son­nen­brand
  • Her­pes
  • Stär­kung des Immun­sys­tems
  • Haar­pfle­ge
  • Gesichts­pfle­ge für eine rei­ne Haut ohne Pickel und Mit­es­ser

Aloe-Vera-Saft & Aloe-Vera-Gel – zwei Heilmittel vereint in einer Pflanze

  • Der Saft der Aloe-Vera ist bei­spiels­wei­se eine sehr wirk­sa­me Unter­stüt­zung gegen Ver­dau­ungs­pro­ble­me wie zum Bei­spiel Ver­stop­fung. Zwi­schen der grü­nen Blatt­rin­de der Pflan­ze und dem durch­sich­ti­gen Gel befin­det sich der Saft. Sobald ein Blatt abge­schnit­ten wird, kann der Saft aus­tre­ten. Im Saft steckt ein beson­de­rer Wirk­stoff, das soge­nann­te Aloin: Das ist eine sehr bit­te­re und zäh­flüs­si­ge Sub­stanz, die der Pflan­ze eigent­lich einen wirk­sa­men Schutz gegen Fress­fein­de bie­tet. Die­ser Wirk­stoff hat eine stark abfüh­ren­de Wir­kung und soll­te nicht über einen län­ge­ren Zeit­raum zum Ein­satz kom­men. Zu hohe Dosie­run­gen kön­nen also gesund­heits­schäd­li­che Kon­se­quen­zen nach sich zie­hen. Aloin soll­te somit maxi­mal zwei Mal wöchent­lich und höchs­tens zwei Wochen lang ein­ge­nom­men wer­den, damit die Darm­schleim­haut nicht über­reizt wird.
  • Aloe-Vera-Gel wird aus dem Blatt­in­ne­ren in unter­schied­li­chen Her­stel­lungs­ver­fah­ren extra­hiert. Beson­ders wich­tig ist, dass im Vor­feld die dicke Rin­de des Blat­tes, und somit das Aloin, ent­fernt wird. Dann kann das Gel aus den Blät­tern bei­spiels­wei­se her­aus­ge­presst wer­den.




Was muss beim Kauf beachtet werden?

Jähr­lich wer­den meh­re­re Hun­dert­tau­send Ton­nen Blät­ter der Aloe-Vera Pflan­ze geern­tet, um aus ihnen das wert­vol­le Gel zu gewin­nen. Zahl­lo­se Pro­duk­te wie zum Bei­spiel Haut­pfle­ge­mit­tel, Sup­ple­men­te, Lebens­mit­tel, Wasch­mit­tel oder Sli­pein­la­gen – das Ange­bot ist schier unend­lich.

Lei­der ist in vie­len Aloe-Vera-Pro­duk­ten eine so gerin­ge Dosis ent­hal­ten, sodass die heil­sa­me Wir­kung die­ser Pflan­ze sich oft­mals gar nicht ent­fal­ten kann. Daher ist beim Kauf unbe­dingt auf hoch­qua­li­ta­ti­ve Pro­duk­te zu ach­ten:

  • Beden­ken Sie bei Kos­me­tik­pro­duk­ten, dass hier zusätz­lich oft­mals duft­spen­den­de und haupt­pfle­gen­de Inhalts­stof­fe bei­gemischt sind. Es han­delt sich also äußerst sel­ten um ein rei­nes Aloe-Vera-Gel.
  • Auch Kon­ser­vie­rungs­mit­tel sind häu­fig ent­hal­ten: Schließ­lich sol­len die Pro­duk­te nicht monat­lich oder gar wöchent­lich neu gekauft wer­den müs­sen, son­dern mög­lichst lan­ge halt­bar sein.
  • Aloe-Vera-Pro­duk­te soll­ten mög­lichst aus dem gan­zen Blatt her­ge­stellt sein.
  • Wenn Sie eine eige­ne Aloe-Vera Pflan­ze kul­ti­vie­ren möch­ten, ach­ten Sie bit­te dar­auf, dass die Haut der Blät­ter gif­tig sein und zu Bauch­schmer­zen sowie Durch­fall füh­ren kann.
  • Ide­al sind Pflan­zen aus bio­lo­gi­schem Anbau, denn die­se wer­den nicht mit schäd­li­chen Her­bi­zi­den bespritzt. Dem­entspre­chend soll­ten auch Pro­duk­te in hoher Bio-Qua­li­tät gewählt wer­den.
  • Ach­ten Sie beim Aloe-Vera-Saft dar­auf, dass es sich nicht um ein Kon­zen­trat han­delt. Das Kon­zen­trat ent­steht, indem das Aloe-Vera-Gel unter sehr star­ker Hit­ze­ein­wir­kung ver­ar­bei­tet wird. Doch unter die­sem Ver­ar­bei­tungs­pro­zess lei­det auch der Wirk­stoff­ge­halt. Beim Saft soll­te es sich des­halb um einen Direkt­saft han­deln.
  • Ach­ten Sie auf einen hohen Ace­mann­an-Gehalt: Je höher der Gehalt die­ses Polys­ac­charids ist, des­to wirk­sa­mer ist das Pro­dukt.

Quellen

  • https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/aloe-vera-die-pflanze-fuer-schoenheit-und-gesundheit-8592
  • https://flexikon.doccheck.com/de/Aloe_vera
  • https://www.sonnenbrand-tipps.de/behandeln/aloe-vera-gegen.php
  • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK92765/
  • https://www.naturalmedicinejournal.com/journal/2012–09/aloe-vera-gel-research-review

Aloe-Vera – Wüs­ten­pflan­ze für Gesund­heit und Schön­heit

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